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der markt

, Volume 30, Issue 2, pp 82–89 | Cite as

Das Image der österreichischen Flugpauschalreiseveranstalter

  • Anja Meier
  • Birgit Noell
  • Andreas Zins
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Zusammenfassung

Zum Stellenwert des Reiseveranstalter-Images scheint folgende Empfehlung Krippendorfs (1980, S. 57) als Ansatzpunkt geeignet zu sein: “Alle touristischen Marketing-Maßnahmen sind dermaßen auszugestalten, daß sie langfristig bei den Adressaten ein möglichst großes Maß an Präferenzen zugunsten der jeweiligen Angebote und deren Träger zu schaffen vermögen.” Zur Präferenzbildung trägt der Ruf oder das Image eines Veranstalters genauso bei wie die sorgfältige Ausgestaltung von Zusatzleistungen (Transfer, Reiseleitung, Versicherung, günstige Abflugszeiten).

Nachdem sich in der Branche eine von Preisschleuderei und permanenten Sommerschlußverkauf gekennzeichneten Preispolitik etabliert hat, wollen weitsichtige Unternehmer zu einer angebotsund qualitätsorientierten Marketingpolitik zurückfinden. Diese kann nur zielführend wirken, wenn sich die gesamte Veranstalterbranche auf die firmenpolitischen Dimensionen Vertrauenswürdigkeit, Verläßlichkeit und Qualitätsbewußtsein beruft und nicht den Preisaspekt in den Vordergrund stellt. Die Analysen haben bestätigt, daß das Preisargument nicht die tragende Rolle bei der Veranstalterwahl spielt. Bei den Bestandteilen einer Reise wurde der Preis nicht an erster Stelle gereiht; ebenso wenig Zustimmung fand der Aspekt “billiger Urlaub” bei den Entscheidungskriterien und den Erwartungen einer Veranstalterreise

Begleitende Maßnahmen zur Verbesserung und Stablisierung der Imagedimensionen werden zum Abschluß in Stichworten angeführt:
  • • Erziehung zum leistungsbewußten, frühbuchenden den Kunden

  • • Hervorhebung des Sicherheitsaspekts durch die Organisation des Flugpauschalpackages

  • • Aufzeigen der Leistungsmöglichkeiten des Reiseverantalters (versus selbstorganisierte Reise) verbunden mit Kundenakquisition

  • • Preisdisziplin ohne Markteinbußen

  • • Vermeidung von Streuverlusten durch segmentspezifische Werbemaßnahmen

  • • bessere Schulung des Verkaufspersonal im Reisebüro fü zielgruppengerechte Beratung

  • • Erhöhung der Veranstaltertreue durch sorgfältige Beschwerdebearbeitung

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Literatur

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Copyright information

© Springer 1991

Authors and Affiliations

  • Anja Meier
    • 1
  • Birgit Noell
    • 1
  • Andreas Zins
    • 2
  1. 1.spoziollen Fachrichtung FremdenverkehrAbsolventinnen der WU-Wien mitDeutschalnd
  2. 2.Institut für Tourismus und FroizoilwirtschaftWirtschaftsuniversität WienWien

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