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Mineralogische und petrographische Mitteilungen

, Volume 1, Issue 6, pp 538–554 | Cite as

XXXV. Ueber Augitandesit und Plagioklasbasalt

  • Hugo Bücking
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Literatur

  1. 1).
    Diese Zeitschrift, S. 1 ff. Ich bitte, dort folgende Druckfehler zu berichtigen: Seite 1 Zeile 11 von unten lies „Bahn“ statt „aus;“ Seite 5 Zeile 11 von oben lies „grüne“ statt „graue;“ Seite 5 Zeile 14 von unten lies „Bim“ statt „Rhue“; Seite 8 Zeile 3 von oben ist „völlig“ zu streichen; Seite 12 Zeile 9 von unten lies „Teufelskaute“ statt „Teufelskante“.Google Scholar

Literatur

  1. 1).
    Bei manchen Durchschnitten hat es den Anschein, als wenn sie Spal tungsdurchgänge besässen; dieselben wären parallel der Auslöschungsrichtung, auch würden die der Spaltung parallelen Strahlen am stärksten absorbirt, was in der That für Magnesiaglimmer sprechen würde.Google Scholar

Literatur

  1. 1).
    Jedenfalls weicht dieses Mineral in seiner chemischen Zusammensetzung wesentlich von dem in der Grandmasse als untergeordneter Gemengtheil auftretenden Magnesiaglimmer ab. da letzterer der Zersetzung kräftigen Widerstand leistet, ersteres aber, nach den grösseren Einsprenglingen in der Grandmasse zu artheilen, sich leicht zersetzt.Google Scholar

Literatur

  1. 1).
    A. a. 0. S. 12.Google Scholar

Literatur

  1. 1).
    A. a. O. S. 12.Google Scholar
  2. 2).
    Auf S. 11 meiner citirten Arbeit sage ich. wörtlich: „Leider habe ich das Gestein, welches heute nicht mehr aufgeschlossen ist, einer mikroskopischen Untersuchung nicht unterziehen können, und muss ich dahin gestellt sein lassen, ob meine Vermuthung, dass es ein Augitandesit sei, eine richtige ist.“ Ich habe also das Gestein vom Avestein nicht, wie Herr Sandberger in seinem Aufsatze angibt, einfach zu den Augitandesiten gezählt, sondern die Entscheidung der Frage, ob es wirklich ein Augitaudesit sei, offen gelassen. Dagegen rechne ich zu den Augitandesiten der Wetterau noch das von Sandberger nicht erwähnte Gestein von Dietesheim; vgl. S. 12, Anmerkung.Google Scholar

Literatur

  1. 1).
    Vgl. z. B. die neuerdings veröffentlichte Analyse des Basaltes von der Stoffelskuppe bei Eisenach, ausgeführt von Laufer, Zeitschr. d. deutsch-geolog. Gesellsch. XXX., 1878, p. 83 ff. In dem frischen Basalt fand Laufer 15.85, in dem „wackeähnlichen verwitterten“ Basalte 16.42 Perc. Magnesia.Google Scholar

Literatur

  1. 1).
    Aus Sandberger’s Angaben ist nicht klar ersichtlich, ob den „Doleriten“ diese Mittelstellung zukommen soll wegen ihres Titaneisengehaltes, der sie nach einer früheren Definition allein von den Feldspathbasalten untescheiden soll, oder „weil sie zum Theil sehr arm an Olivin sind und zum Theil Sanidin enthalten“. Ich habe früher gezeigt, dass einige der „Dolerite“, z. B. die vom grossen Nickus, Stoppelsberg, von Rüdigheim und vom Schwarzhaupt weder Olivin noch Sanidin enthalten.Google Scholar

Literatur

  1. 1).
    Rose-Finkener, Handbuch der analyt. Chemie; 1871. II. S. 321.Google Scholar
  2. 2).
    Mineralchemie. 2. Aufl. 1875. S. 148.Google Scholar
  3. 3).
    Erläuternde Bemerkungen zu der Routenkarte einer Reise von Lydenburg nach den Goldfeldern etc. Hamburg, 1875. S. 55.Google Scholar
  4. 4).
    N. Jahrb. f. Min. 1877. S. 695.Google Scholar
  5. 5).
    N. Jahrb. f. Min. 1872. S. 589.Google Scholar

Literatur

  1. 1).
    Vgl. als Ergänzung zu meinen a. a. O. S. 102 gemachten Angaben meine Arbeit über „die geognostischen Verhältnisse des Büdinger Waldes etc.“, von welcher der erste Theil in dem XVII. Berichte der Oberhess. Gesellschaft für Natur- und Heilkunde (Giessen, 1878, S. 49-91) erschienen ist.Google Scholar

Literatur

  1. 1).
    N. Jahrb. f. Min. 1878. S. 22–25.Google Scholar
  2. 2).
    Vgl. Bořický, petrogr. Studien an den Basaltgesteinen Böhmens. Prag, 1874. S. 81 u. 195.Google Scholar
  3. 3).
    Bořický, a. a. O. S. 72 u. 191.Google Scholar
  4. 4).
    Bořický, a. a. O. S. 57 u. 190.Google Scholar

Literatur

  1. 1).
    Die genannten Gesteine sind früher von Bořický, (Sitz.-Ber. d. böhm. Gesellsch. d. Wissensch. Prag, 1870. II. S. 21–25) als plagioklasführende Basalte beschrieben und wohl desshalb von Roth in seiner Tabelle 1873 zu Plagioklasbasalten gestellt worden. Die neueren, umfassenderen Untersuchungen von Bořický, (1874) berichtigen und ergänzen seine früheren Angaben in der oben erwähnten Weise.Google Scholar
  2. 2).
    Zirkel, Basaltgesteine; Bonn, 1870. S. 115.Google Scholar
  3. 3).
    Rosenbusch, Physiographie der massigen Gesteine; Stuttgart, 1877. S. 487 u. 493.Google Scholar
  4. 4).
    Von diesen kenne ich nur den Basalt vom Schiffenberg als echten, „zweifellosen“ Plagioklasbasalt. Von dem Basalt vom Geiselstein, von welchem in der Originalabhandlung (Erläuterungen zur Section Schotten, von H. Tasche, Darmstadt, 1859. S. 52 u. 56) nicht gesagt ist, ob er Feldspath führt oder nicht, darf man, trotzdem angegeben wird, dass das Pulver mit Salzsäure gelatinirt (was ich auf einen Gehalt an basischem Glase, nicht an Nephilin deuten will), wohl annehmen, dass er ein Plagioklasbasalt ist, weil aus jener Gegend bis jetzt fast ausschliesslich solche bekannt geworden sind. Den Basalt von Salzhausen rechnet Tasche zwar zu seinen „blauen Basalten“, die ein „inniges Gemenge von Augit, Labrador und Magneteisen“ sind; meines Wissens aber ist auch dieser Basalt noch nicht mikroskopisch untersucht worden.Google Scholar

Literatur

  1. 1).
    Ich verstehe, wie überhaupt, so auch hier unter Plagioklasbasalten solche Basalte, in denen Nephelin gar nicht oder nur ganz untergeordnet auftritt. Das Gestein von Eolosoruk, welches Bořický unter seinen „Feldspath- basalten mit bräunlichem Magma“ aufführt und welches nur 38.66 Perc. Kieselsäure enthält (a. a. O. S. 127 u. 202), rechne ich desshalb, da es nach den Angaben von Bořický selbst mehr Nephelin als Plagioklas führt, zu den Nephelinbasalten, und zwar zu der Gruppe der Basanite (vgl. Rosenbusch, mass. Gesteine. S. 495).Google Scholar
  2. 2).
    Mit 46.65 Perc. Kieselsäure; vgl. Röthe, Ber. naturh. Vereins. Augsburg, 1863. S. 83.Google Scholar
  3. 3).
    Mit 47.44 Perc. Kieselsäure; s. Laufer und Francke, Zeitschr. d. deutsch-geol. Gesellsch. 1878. S. 67 ff.Google Scholar
  4. 4).
    Trippke, Beiträage zur Kenntniss der schles. Basalte. Zeitschr. d. deutsch-geol. Gesellsch. 1878. S. 146 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1878

Authors and Affiliations

  • Hugo Bücking
    • 1
  1. 1.Strassburg

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