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Archiv für mikroskopische Anatomie

, Volume 67, Issue 1, pp 758–772 | Cite as

Über die histologischen Veränderungen der Bauchspeicheldrüse nach Unterbindung des Ausführungsganges

Zur Frage über den Bau und die Bedeutung der Langerhansschen Inseln
  • S. Tschassownikow
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Literatur

  1. 1).
    Die umfangreiche Literatur betreffs der Langerhansschen. Inseln ist in den folgenden Arbeiten ausführlich angegeben: E. Laguesse: Structure et développement du pancréas d’après les travaux récents (Journal de l’anat, et physiol., An. 30, 1894); O. Pischinger: Beiträge zur Kenntnis des Pankreas (Diss., München 1895); Tschassownikow: Über die Struktur und die funktionellen Veränderungen der Pankreaszellen (Diss., Warschau 1900); A. Mankowski: Zur Mikro-Physiologie der Pankreasdrüse. Die Bedeutung der Langerhansschen Inseln (Diss. Kiew, 1900) und in den Berichten A. Brunns, A. Oppels: Verdauungsapparat (Ergebniss. f. Anat. u. Entwicklungsgesch., Bd. 4, 7, 9 u. 11, 1895–1902) und E. Sauerbecks: Die Langerhansschen Inseln des Pankreas und ihre Beziehung zum Diabetes mellitus (Ergebniss. f. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 8, 1904).Google Scholar
  2. 1).
    Der Gedanke an die Teilnahme der Inseln an der inneren Sekretion des Pankreas war früher schon von E. Laguesse (Sur la formation des îlots de Langerhans dans le pancréas. Compt. rend. de la Société de Biolog. de Paris, An. 30, 1894) erwähnt, der sich mit der Histogenese der Inseln beschäftigte, und von V. Diamare (Studii comparativi isole di Langerhans del pancreas. — Internat. Monatschr. f. Anat. u. Physiol., Bd. 16, 1899), der seine Schlüsse auf vergleichend-histologische Studien dieser Gebilde gründete.Google Scholar
  3. 2).
    Sur quelques détails de la structure du pancréas humain. — Compt rend. de la Société de Biolog. de Paris, An. 46, 1894.Google Scholar
  4. 1).
    Die Bedeutung der Langerhansschen Inseln im Pankreas. Arch. f. mikr. Anat. Bd. 56, 1900.Google Scholar
  5. 2).
    Zur Morphologie des Pankreas nach Unterbindung seines Ausführganges, bei Diabetes und einigen anderen Bedingungen. Diss., Petersburg 1901. — Zur normalen und pathologischen Morphologie der inneren Sekretion der Bauchspeicheldrüse. Virch. Arch. Bd. 158, 1902.Google Scholar
  6. 3).
  7. 4).
    Über mikroskopische Veränderungen des Pankreas nach Unterbindung einzelner Teile und über einige mikrochemische Besonderheiten der Langer- hansschen Inseln. Arch. f. mikrosk. Anat. Bd. 59, 1902.Google Scholar
  8. 5).
    Über die Struktur und den Wert der Gefässinseln des Pankreas. Verhand.d. deutsch. pathol.Gesellsch. in Hamburg, 1901. Zitiert. nach Sauerbeck.Google Scholar
  9. 1).
  10. 1).
    Weder bei Kaninchen, noch bei anderen von uns untersuchten Säugetieren haben wir auch nur Spuren interstitiellen Bindegewebes zwischen den Inselzellen gesehen, welches von E. Holmgren beschrieben ist, und welches er in Verbindung mit den von ihm entdeckten endozellulären Trophospongien stellt. (Beiträge zur Morphologie der Zelle II. Verschiedene Zellarten. Anat. Hefte, 1. Abtl., S. 75 ff., 1904).Google Scholar
  11. 1).
    Die Langerhansschen Inseln im normalen und kranken Pankreas des Menschen, insbesondere bei Diabetes mellitus. Virch. Arch., Bd. 177. Suppl. 1904.Google Scholar
  12. 2).
    Travaux de la société des naturalistes de Varsovie. 1898.Google Scholar
  13. 1).
    Dergleichen Bilder im Zusammenhang mit nicht genügend ausgeprägter Struktur der Zellen gab vielleicht Mankowski, Hansemann und Sauerbeck die Veranlassung, zu behaupten, dass die Langerhansschen Inseln auf ähnliche Weise wie das Drüsenparenchym umkommen.Google Scholar
  14. 1).
    Anderseits kann man in keiner Weise mit W. Schulze übereinstimmen, da derselbe auf Grund der von ihm erhaltenen Resultate (die Unversehrtheit der Inseln) die Herkunft der Inseln aus den Drüsenschläuchen für unwahrscheinlich hält. Ungeachtet dessen, dass zugunsten dieser Ansicht unsere und Mankowskis direkte Beobachtungen dienen, so stellt solch eine Erscheinung sogar vom theoretischen Standpunkte aus, keine Ausnahme dar. Als Analogie könnten wir zum Beispiel darauf hinweisen, dass manche Forscher die Entstehung der Becherzellen aus dem gewöhnlichen Zylinderepithel zulassen, obwohl die Becherzellen eine eigenartige Struktur und eine ganz andere physiologische BestimmungGoogle Scholar
  15. 1).
    Zu solchen Versuchen sind Ferkel am geeignetsten, weil deren Pankreas mit den Wänden des Darmes nicht zusammengewachsen ist, ein kompaktes Organ darstellt und nur einen Ausführungsgang besitzt.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1905

Authors and Affiliations

  • S. Tschassownikow

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