Advertisement

Der Rorschachsche Formdeutversuch, seine Schwierigkeiten und Ergebnisse

  • M. Müller
Article

Zusammenfassung

Vom diagnostischen, prognostischen, praktischtherapeutischen Gesichtspunkte wie auch vom Standpunkt des reinen Forschers aus ist es außerordentlich bedauerlich, daß demRorschachschen Formdeuteversuch bisher eine allgemeinere Anwendung und Nachprüfung versagt geblieben ist. Die Schwierigkeiten, die seiner weiteren Verbreitung entgegenstehen, scheinen im wesentlichen darin zu liegen, daß die Methode neben psychologischem Scharfblick vor allem ein ungewöhnliches Maß von eigener Erfahrung verlangt, die aus der Rorschachsehen Originalarbeit allein kaum erworben werden kann, sondern mühsam in hunderten von eigenen Versuchen und namentlich im Kontakt mit früheren MitarbeiternRorschachs erarbeitet werden muß. Eine vermehrte Anwendung des Versuches muß aber trotzdem um so mehr gefordert werden, als die bisher damit erzielten Resultate bei Gesunden, Neurotischen und Geisteskranken durchaus bedeutsam sind, nach allen Seiten neue Ausblicke gestatten und eine Fülle von ungelösten Problemen und Möglichkeiten in sich bergen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literaturverzeichnis

  1. 1.
    Bänziger, H., Die Frage der Schizophrenie bei einem Mitglied der Sekte Anton Unternährers. Z. Neur.110 (1927).Google Scholar
  2. 2.
    Behn-Eschenburg, H., Psychische Schüleruntersuchungen mit dem Formdeutversuch. Inaug.-Diss. Zürich 1921.Google Scholar
  3. 3.
    Binswanger, L., Bemerkungen zu Hermann Rorschachs Psychodiagnostik. Internat. Z. Psychoanal.9 (1923).Google Scholar
  4. 4.
    Christoffel, H., Psychoanalyse und Psychiatrie. Schweiz. med. Wschr.54 (1924).Google Scholar
  5. 5.
    Enke, W., Die Konstitutionstypen im Rorschachschen Experiment. Z. Neur.108 (1927).Google Scholar
  6. 6.
    Furrer, H., Über die Bdeutung der „B“ im Rorschachschen Versuch. Imago (Wien)11 (1925).Google Scholar
  7. 7.
    Giese, F., Psychoanalytische Psychotechnik. Imago (Wien)10 (1924).Google Scholar
  8. 8.
    Homburger, A., Vorlesungen über Psychopathologie des Kindesalters. Berlin: Julius Springer 1926.Google Scholar
  9. 9.
    Kretschmer, E., Diskussionsbemerkung an der 49. Jahresvers. d. südwestdtsch. Psychiater, Zbl. Neur.45 (1927).Google Scholar
  10. 10.
    Lange, J., Allgemeine Psychiatrie. In Kraepelin-Lange, Psychiatrie. Leipzig: A. Barth 1927.Google Scholar
  11. 11.
    Löpfe, A., Über Rorschachsche Formdeutversuche mit 10–13 jährigen Knaben. Z. angew. Psychol.26 (1925).Google Scholar
  12. 12.
    Müller, M., Zur Psychologie eines Mordversuches. Schweiz. Z. f. Strafrecht38 (1925).Google Scholar
  13. 13.
    Munz, E., Die Reaktion des Pyknikers im Rorschachschen psychodiagnostischen Versuch. Z. Neur.91 (1924).Google Scholar
  14. 14.
    Oberholzer, E., Zur Auswertung des Formdeutversuches für die Psychoanalyse. Internat. Z. Psychoanal.10 (1924).Google Scholar
  15. 15.
    Pfister, O., Ergebnisse des Rorschachschen Versuches bei Oligophrenen. Allg. Z. Psychiatr.1926.Google Scholar
  16. 16.
    Römer, G., Psychographische Tiefenanalyse eines Großindustriellen und seines Stabes. Prakt. Psychologie4 (1922/23).Google Scholar
  17. 17.
    Rorschach, H., Psychodiagnostik. Bern-Leipzig: Bircher 1921.Google Scholar
  18. 18.
    Rorschach, H., Zur Auswertung des Formdeutversuches für die Psychoanalyse (posthum herausgegeben von E. Oberholzer). Z. Neur.92 (1923).Google Scholar
  19. 19.
    Veit, H., Der Rorschachsche Versuch als klinisches Hilfsmittel. Zbl. Neur.45 (1927).Google Scholar
  20. 20.
    Veit, H., Der Parkinsonismus nach Encephalitis im Rorschachschen Formdeutversuch. Z. Neur.110 (1927).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1929

Authors and Affiliations

  • M. Müller
    • 1
  1. 1.Irrenanstalt MünsingenBern

Personalised recommendations