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Weitere Ergebnisse über die normalen hirnbioelektrischen Erscheinungen des Menschen bei Ableitung durch die Kopfschwarte

Einblicke in den Mechanismus der corticalen Erregungsabläufe und in die regionale Gliederung der Hirnrinde
  • A. E. Kornmüller
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Es werden Befunde mitgeteilt, die zeigen, daß man unter bestimmten methodischen Voraussetzungen mit Hilfe der hirnbioelektrischen Erscheinungen bei Ableitung durch die Kopfschwarte des MenschenEinblicke in den Mechanismus der corticalen Erregungsabläufe und

     
  2. 2.

    in dieregionale Gliederung der Hirnrinde gewinnen kann.

     
  3. 3.

    Die Befunde werden mit Tatsachen derHirnmorphologie in Zusammenhang gebracht und teilweise als Ausdruck der Erregung der Hirnrinde von bestimmtenFasersystemen her gedeutet. Es werden als Arbeitshypothese Möglichkeiten besprochen, aus den hirnbioelektrischen Erscheinungen, selbst bei Ableitung dieser von der Kopfschwarte, die normale bzw. abnorme Tätigkeit bestimmtersubcorticaler Hirngebiete prüfen zu können.

     

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References

  1. 1.
    Kornmüller u.Janzen: Arch. f. Psychiatr. 110, 224 (1939a). Dort findet sich auch das Schrifttum.Google Scholar
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    Lindsley: J. of exper. Psychol.23, 159 (1938).CrossRefGoogle Scholar
  3. 3.
    Jasper andAndrews: Arch. of Neur.39, 96 (1938).Google Scholar
  4. 4.
    Alle hier abgebildeten Kurven wurden mit demTönniesschen Polyneuro-graphen gewonnen.Google Scholar

Reference

  1. 1.
    Siehe z. B. auch einzelne der Abbildungen der ArbeitKornmüller undJanzen, 1939 a, l. c.Google Scholar

Reference

  1. 1.
    Ihre eingehende Begründung findet sich beiKornmüller undSchaeder: J. of Neurophysiol. 1, 287 (1938).Google Scholar

Reference

  1. 1.
    S. Abb. 5 beiKornmüller undJanzen, 1939a, l. c.!Google Scholar

References

  1. 1.
    DieArgumente gegen diese Auffassung wurden früher mitgeteilt (Kornmüller undJanzen, 1939a, I.c.). S. auch weiter unten!Google Scholar
  2. 2.
    Daß präzentral rasche Schwankungen bei enger bipolarer Registrierung zu beobachten sind, haben bereitsJasper undAndrews [Arch. of Neur.14, 98 (1936)] beschrieben. Bestätigung durchA. E. Kornmülle, r: Die bioelektrischen Erschei-nungen der Hirnrindenfelder. Leipzig: Georg Thieme 1937. S. auchLindsley (1. c). Hier kam es auf eine genauere Eingrenzung an.Google Scholar

Reference

  1. 1.
    Kornmüller: Dtsch. Z. Nervenheilk.130, 44 (1933) und in späteren Mittei-lungen wiederholt.CrossRefGoogle Scholar

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  1. 1.
    Economo v. u.Koshinas: Die Cytoarchitektonik der Hirnrinde des erwachsenen Menschen. Berlin: Julius Springer 1925.Google Scholar

References

  1. 1.
    Wir sind uns bewußt, daß die Bezeichnung „synchron” nicht völlig treffend ist, da natürlich kleine Latenzzeiten vorliegen.Google Scholar
  2. 2.
    Die letzten Ausführungen ergeben sich aus den Befunden vonKornmülkr u.Schaeder, l. c. Der letztere hat zuerst darauf aufmerksam gemacht.Google Scholar

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  1. 1.
    Walker: The primate Thalamus, The University of Chicago monographs in Medicine (1938).Google Scholar
  2. 2.
    Abb. 7 beiKornmüller undJanzen, 1939b, l. c.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1940

Authors and Affiliations

  • A. E. Kornmüller
    • 1
  1. 1.Physiologischen Abteilung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für HirnforschungBerlin-Buch

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