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Deutsche Zeitschrift für Chirurgie

, Volume 213, Issue 3–4, pp 270–275 | Cite as

VII. Ein Fall von tödlicher Magenblutung nachTalmascher Operation

Kurze Mitteilungen, Einzelbeobachtungen USW
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Zusammenfassung

Bei einer 39j. Frau wird wegen luetischer Leberzirrhose dieTalmasche Operation vorgenommen. 4 T. nachher stirbt die Frau unter Erbrechen von großen Mengen blutiger Flüssigkeit. Bei der Sektion findet sich der Magen prall gefüllt mit großen Mengen geronnenen Blutes; in der Schleimhaut Substanzverluste. Hepar lobatum. Das große Netz, in eine künstlich gebildete Tasche an der Innenwand der Bauchdecken gesteckt, ist ölig erweicht und enthält einen Abszeß. Diese Veränderungen werden als Ursachen von Thrombenbildungen im Netz angesehen, die ihrerseits zu Embolien in der Magenwandung geführt haben und damit Ursache der Substanzverluste in der Magenschleimhaut sein sollen, aus denen schließlich die tödliche Blutung erfolgte.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1929

Authors and Affiliations

  • H. Egel
    • 1
  1. 1.Pathol. Institut des städt. Krankenhauses Berlin-NeuköllnGermany

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