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Deutsche Zeitschrift für Chirurgie

, Volume 237, Issue 4–6, pp 580–601 | Cite as

Über traumatische und pathologische Querfortsatzbrüche der Lendenwirbelsäule

  • Max Ernst
  • Römmelt
Article
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Zusammenfassung

Auf Grund von über 50 eigenen Beobachtungen wird zu den umstrittenen Fragen der Häufigkeit, Erkennung, Entstehung und Behandlung der isolierten Brüche der Lendenwirbelquerfortsätze Stellung genommen; dabei haben sich folgende Tatsachen ergeben:

Querfortsatzbrüche kommen am häufigsten bei Berufsgruppen vor, die schweren direkten Gewalteinwirkungen auf die Lendengegend ausgesetzt sind. — Querfortsatzbrüche entstehen durch direkteund indirekte Gewalteinwirkung; im eigenen Material überwog die unmittelbare Entstehungs-weise. — Die sichere Diagnose kann nur mit Hilfe des Röntgenbildes gestellt werden; sie ist durch zahlreiche an den Querfortsätzen vorkommende Spielarten erschwert. — Knöcherne Heilung tritt nur bei etwa 2/3 aller Brüche ein; sie nimmt längere Zeit (3–4 Monate) in Anspruch. — Mangelhafte knöcherne Heilung ist für die spätere Funktionbelanglos. — Diefunktionelle Behandlung ist der ruhigstellenden überlegen. — Spätere Beschwerden sind nur ausnahmsweise vorhanden und dann u. U. durch Druck des abgesprengten Knochenstückes auf Lendennerven bedingt. — Es gibtpathologische Frakturen der Querfortsätze; sie werden nachgewiesen bei Geschwülsten und Tuberkulose der Wirbelsäule.

Ein Verzeichnis von 92 Schriften konnte leider wegen Platzmangels nicht mit abgedruckt werden, steht aber bei dem H. Verf. zur Verfügung. — Schriftleitung.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1932

Authors and Affiliations

  • Max Ernst
    • 1
  • Römmelt
    • 1
  1. 1.Chir. Universitätspoliklinik MünchenDeutschland

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