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Zur Frage der quantitativen Urobilinbestimmung in den menschlichen Exkreten

  • Opitz
  • Brehme
Article

Zusammenfassung

  1. I.

    Zur quantitativen Bestimmung der Urobilinausscheidung in den menschlichen Exkreten läßt sich eine auf der Fluorescenzkraft basierende Methode, wie der Vergleich unserer mit anderen in der Literatur vorliegenden Werten zeigt, unter bestimmten Voraussetzungen gut benutzen. Diese sind:

     
  1. 1.

    Quantitatives Extrahieren des Stuhls im Soxhletapparat nach unseren Angaben.

     
  2. 2.

    Innehalten bestimmter und immer gleichbleibender Ablesungsbedingungen und Verwendung einer auf einem wohldefinierten Körper aufgebauten Vergleichsskala, wie wir sie mit Hilfe desFischerschen Mesobilirubinogens aufgestellt zu haben glauben.

     
  1. II.

    Die auf diese Weise ermittelten Tageswerte normaler Erwachsener liegen für Stuhl zwischen 64 und 124 mg „Urobilin” pro die, für Urin zwischen 1,7 und 3,4 mg.

     
  2. III.

    Die auf Grund der Mesobilirubinogenskala ermittelten Zahlen sind keine absoluten Urobilin-, sondern nur Vergleichswerte. Auf dieser Skala sollte man, da man vorläufig keinen einheitlichen Urobilinkörper als Testpräparat besitzt, alle quantitativen Angaben über Urobilin beziehen, da nur dann die Resultate der einzelnen Autoren einander gegenübergestellt werden können.

     

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Copyright information

© Verlag Von Julius Springer 1924

Authors and Affiliations

  • Opitz
    • 1
  • Brehme
    • 1
  1. 1.Universitäts-Kinderklinik zu BreslauGermany

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