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Archiv für Ophthalmologie

, Volume 4, Issue 1, pp 269–285 | Cite as

Bemerkungen über den Accommodationsmuskel und die Accommodation

  • J. Mannhardt
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References

  1. *).
    Anatomische Beiträge zur Ophthalmologie No. 3 und 4.Google Scholar
  2. *).
    L. c. Anatomische Beiträge zur Ophthalmologie No. 3 und 4.Google Scholar
  3. *).
    Bei den Eulen sind die Verhältnisse etwas abweichend. Die Cornea bildet statt des Fortsatzes nur einen kleinen Vorsprung, an den sich eine elastische Lamelle legt. Von dem Vorsprung und dieser Lamelle entspringt ein kurzer dicker Muskel, der gleich an die Sclerotica und hier in die elastischen Platten übergeht, von denen aber weiter hinten immer einige an die Choroidea treten. Der Canalis Fontanæ ist klein.Google Scholar
  4. *).
    L. c. Bei den Eulen sind die Verhältnisse etwas abweichend. Die Cornea bildet statt des Fortsatzes nur einen kleinen Vorsprung, an den sich eine elastische Lamelle legt. Von dem Vorsprung und dieser Lamelle entspringt ein kurzer dicker Muskel, der gleich an die Sclerotica und hier in die elastischen Platten übergeht, von denen aber weiter hinten immer einige an die Choroidea treten. Der Canalis Fontanæ ist klein.Google Scholar
  5. *).
    Diese kommt zum Theil wohl auch auf Kosten der zahlreichen in den elastischen und mnskulösen Partien vorhandenen venösen Gefässe zu Stande, die bei der Muskelwirkung comprimirt werden, wodurch zugleich die Circulation in ihnen befördert wird.Google Scholar
  6. *).
    So erklärt sich die Alterspresbyopie gewiss besser, als durch Atrophie des Muskels, die keineswegs nachzuweisen ist. Presbyopie durch Glaucom und durch von aussen aufs Auge geübten Druck entsteht, wie ich glaube, dadurch, dass der intraoculäre Druck dann im vorderen wie hintoren Theile des Auges so beträchtlich geworden ist, dass der feine Unterschied in demselben, welcher die Accommodation hervorruft, keine Wirkung mehr hervorbringen kann. Presbyopie durch Atropie kommt natürlich durch Lähmung des Muskels zu Stande; wird er doch von denselben Nerven versorgt, wie der ebenfalls gelähmte Sphincter pupillæ.Google Scholar
  7. *).
    Beim Sehen in die Ferne bedienen sich übrigens die Vögel stets nur eines Auges. Da ihre Augen so seitlich gelegen sind, dass ihre Sehlinien für gewöhnlich divergiren, vermeiden sie dadurch die mit einer convergirenden Bewegung, welche nöthig wird, um mit parallelen Sehlinien zu sehen, durch Association verbundene Accommodationsbewegung. Beim Sehen in die Nähe dagegen wird durch die erforderliche starke Convergenz zugleich das Accommodationsvermögen stark angeregt.Google Scholar

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© Verlag von Hermann Peters 1858

Authors and Affiliations

  • J. Mannhardt

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