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Forschung auf dem Gebiet des Ingenieurwesens A

, Volume 3, Issue 6, pp 271–276 | Cite as

Verbesserung des Schirm-Wassermeßverfahrens

  • W. Wagenbach
  • A. Krause
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Zusammenfassung

Beim Einführen des Meßschirms in das strömende Wasser wird der Beharrungszustand gestört. Die seitherige Betrachtungsweise, welche diese Störung als belanglos vernachlässigt, führt zu ungenauen Ergebnissen. Versucht man, die Störung zu berücksichtigen, dann erwächst die versuchstechnische Aufgabe, Momentanmessungen des mittleren Wasserstandes bei wellenförmig bewegter Oberfläche vorzunehmen. Diese Aufgabe wurde durch das Auslegen von Ausgleichleitungen gelöst, die mittels kapillarer Tastöffnungen mit dem Wasserraum verbunden sind. In den Ausgleichleitungen oder Ausgleichräumen stellt sich der mittlere Druck ein. Die mittlere Streuung der Versuchsergebnisse unseres Meßschirms beträgt neuerdings nur noch 0,1 bis 0,15% gegenüber 2 bis 3% bei dem alten Meßverfahren.

Dieselbe Meßeinrichtung gestattet auch, die Überfallhöhe an Meßüberfällen mit Hilfe eines Stechpegels bequem und sicher zu bestimmen. Wir beobachten neuerdings in der Darmstädter Versuchsanstalt nur noch nach diesem Verfahren und befürworten dessen allgemeine Anwendung.

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Schrifttums-Übersicht

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Copyright information

© Springer-Verlag 1932

Authors and Affiliations

  • W. Wagenbach
    • 1
  • A. Krause
    • 1
  1. 1.Darmstadt

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