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Holz als Roh- und Werkstoff

, Volume 49, Issue 9, pp 353–355 | Cite as

Überlegungen zur Erweiterung des Klebstoffangebots im Holzleimbau

  • H. -J. Deppe
  • K. Schmidt
Forschung und Praxis

Zusammenfassung

Im Holzleimbau ist Phenolformaldehydharz (PF-Harz) aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung gegenwärtig der wichtigste Klebstoff. Dementsprechend sind die Prüf- und Beurteilungsverfahren auf diese Klebstoffgruppe abgestimmt worden. Durch Untersuchungen im Rahmen eines Forschungsvorhabens war zu untersuchen, ob durch Ergänzungen und Modifizierungen des bestchenden Prüfprocederes ein klebstoffunabhängiges Prüfverfahren erarbeitet werden kann, um gegebenenfalls das zur Verfügung stehende Klebstoffangebot im Holzieimbau erweitern zu können, wofür von seiten der Industrie großes Interesse besteht. Als Alternative zur Kochwasserwechsellagerung die bevotzugt auf die Prüfung von PF Verleimungen zugeschnitten ist, wird eine Kurzzeit-Bewitterungsbeanspruchung (KZB-Test) durchgeführt, die zu weitgehend gleichen Differenzierungen führt. In vergleichenden Versuchen mit verschiedenen Holzmontage-verleimungen wird die Vorgehensweise erläutert.

Consideration for extending the number of adhesives in the glulam production

Abstract

The procedure of testing adhesives for glulam production depends in Europe on the kind of resin. For example the testing of phenol-formaldehyde resins (PF-resins) includes the boiling test method, because the curing rate of these resins show a significant correlation between the strength after boiling and the resistance to moisture influence. On the other hand this test method is commonly insufficient for testing other resins. The results of investigations of glulam based on different kinds of resins show that there is a possibility to substitute the boiling test by a short-time accelerated aging method (KZB-Test) which will offer the same differentiation.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1991

Authors and Affiliations

  • H. -J. Deppe
    • 1
  • K. Schmidt
    • 1
  1. 1.Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM)Berlin 45

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