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Holz als Roh- und Werkstoff

, Volume 1, Issue 4, pp 126–130 | Cite as

Über die Holzhärteprüfung

  • N. Pallay
Article

Zusammenfassung

Es wurde nachgewiesen, daß die Brinell-Probe zur Feststellung der Durchschnitthärte der Hölzer nicht geeignet ist, daß die Vorschrift der Belastungsdauer keinen Wert hat und daß die bei den Häufigkeitskurven auftretenden Unregelmäßigkeiten auf Fehler des Verfahrens zurückzuführen sind. Anschließend wurden die Gesichtspunkte herausgearbeitet, mittels deren die Fehler der Brinell-Probe ausgeschieden werden können und die zur Ausbildung des Krippel-Verfahrens geführt haben.

Bei den nach Krippel ausgeführten Versuchen (Kugelkalotte mit 2 cm2 Oberfläche, Eindringtiefe 2,5 mm ergab sich, daß zwischen den für Nadel- und Laubhölzer erreichbaren Härtezahlen kein wesentlicher Unterschied besteht —obgleich der Übergang noch etwas sprunghaft ist—daß die Härte sich gesetzmäßig mit dem Raumgewicht ändert und die Streuung gering ist. Als wünschenswert erwies sich eine Verminderung der Eindringtiefe, die Krippel nunmehr auf 2 mm festgesetzt hat.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1938

Authors and Affiliations

  • N. Pallay
    • 1
  1. 1.Universität Sopron(Ungarn)

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