Advertisement

Holz als Roh- und Werkstoff

, Volume 2, Issue 12, pp 417–420 | Cite as

Flüchtige Stoffe aus Nadelhölzern

  • Heinrich Wienhaus
Article

Zusammenfassung

Ein Kennzeichen vieler Hölzer ist der Geruch. Oft durchdringen die Riechstoffe (ätherischen Öle) das Holz in solcher Menge, daß ihre Gewinnung erhebliche wirtschaftliche Bedeutung hat. Sie enthalten Terpene, Sesquiterpene und sauerstoffhaltige Verbindungen und finden vielfache Verwendung entweder unmittelbar oder nach chemischer Veredlung. Die Holzterpentinöle als ätherische Öle der Nadelhölzer sind von den eigentlichen Terpentinölen, Nadel- und Zapfenölen, aber auch als ursprüngliche Naturstoffe von den Kienölen und den Nebenerzeugnissen der Zellstoffherstellung zu unterscheiden. In botanischer Reihenfolge wird der gegenwärtige Stand unserer Kenntnisse über Vorkommen, Mengenverhältnisse, Eigenschaften, Zusammensetzung, industrielle Ausbeutung und Verwendbarkeit der flüchtigen Holzöle aus den einzelnen Baumarten mitgeteilt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Nur in einigen Callitris-Ölen treten höhere Phenole hervor.Google Scholar
  2. 1.
    1 Callone=3,7851.Google Scholar
  3. 2.
    Vgl. das Referat meines Vortrages “Die Harze der heimischen Nadelbäume, ihre Bestandteile und deren Umwandlung beim Holzaufschluß” in der Zeitschrift “Der Papierfabrikant” Bd. 35 (1937), Technischer Teil S. 385/392.Google Scholar
  4. 1.
    1 Barrel=119,241 l, 1 Gallone=3,785 1.Google Scholar
  5. 2.
    Aus den Raman-Spektren ist folgendes Mengenverhältnis der Terpene abgeleitet worden: 76% α-, 4% β-Pinen, 8,2% α-Terpinen, Spuren β-Terpinen, 9,8% Limonen und 2% Terpinolen.Google Scholar
  6. 1.
    In einem Öl aus Uslar im Solling fand ich gemeinsam mit H. Schmidt Camphen. F. W. Semmler und H. v. Schiller destillierten in der Mark Brandenburg Wurzelstöcke mit stark überhitztem Wasserdampf und erkannten in den Terpenfraktionen nochΔ 4-Caren und Terpinen.Google Scholar
  7. 1.
    H. Wienhaus und H. Scholz, “Neue kristallisierte Verbindungen aus ätherischen Ölen”, Jubiläumsbericht der Schimmel & Co. Aktiengesellschaft, 1929 S. 269/282; Diss. Helmut Scholz, Leipzig 1930.Google Scholar
  8. 2.
    Von V. M. Trikojus, nach einem freundlischst übersandten Sonderdruck aus “Journal of Proceedings of the Royal Society of New South Wales”, Vol. 66.Google Scholar
  9. 1.
    1 lb=0,453 kg.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1939

Authors and Affiliations

  • Heinrich Wienhaus

There are no affiliations available

Personalised recommendations