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Holz als Roh- und Werkstoff

, Volume 13, Issue 11, pp 421–433 | Cite as

Automatisierung bei der Herstellung von Holzspanplatten

  • Franz Kollmann
Article

Zusammefassung

Bei der Herstellung von Holzspanplatten in neuzeitlichen, leistungsfähigen Werken, die in stets steigender Zahl auf der Erde errichtet werden, beherrscht die Automatisierung nicht nur die einzelnen Maschinen und Maschinenaggregate, sondern das kontinuierliche Zusammenspiel aller Funktionen. Im einzelnen handelt es sich dabei um die Zusammenfassung der Arbeitsgänge, die bei der Holzvorbereitung, Holzzerkleinerung und-zerspanung, dem Spänetransport, der Sortierung, Silierung, der Trocknung, Spänebeleimung, Plattenformung, Vorpressung, Pressung sowie schließlich der Endbearbeitung erforderlich sind. Elektrische Verriegelung schließt dabei fehlerhafte Bedienung aus, Leuchtschaltbilder lassen den jeweiligen Betriebszustand augenblicklich und anschaulich erkennen. Die neuzeitlichen Holzspanplattenwerke entsprechen damit nicht nur dem allgemeinen Stand der Technik von heute, der durch weitgehende Automatisierung gekennzeichnet ist, sondern sie geben ein gutes Beispiel dafür, wie rasch und vollständig die technische Entwicklung auf einem Gebiet verlaufen kann, wenn ein wirkliches Bedürfnis—im Falle der Holzspanplatten das nach Verwertung minderwertiger Sortimente, zusammen mit dem Wunsch, ein wirkliches Qualitätserzeugnis zu schafften—vorliegt. Zu vergessen ist nicht die mit der Automatisierung verknüpfte Arbeitserleichterung und Unfallsicherheit.

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Schrifttum

  1. 1.
    Kollmann, F.: Herstellung halbschwerer Holzspanplatten in Trockenverfahren. Holz als Roh- und Werkstoff Bd.10 (1952), S. 124. Ders: Stand der Technik bei der Herstellung von Holzspanplatten. Holz als Roh- und Werkstoff Bd.12 (1954), S. 117.Google Scholar
  2. 1.
    Die in Bild 3, 9, 15, 16, 17, 19, 20, 21 und 28 gezeigten Maschinen wurden nach Vorschlägen des Laboratoriums Dipl.-Ing. Max Himmelheber entwickelt, wobei die Herren Dipl.-Ing. K. Steiner und Ing. W. Kull beteiligt waren. Erklärungen zu diesen Maschinen und Anlagen, auf die sich dieser Bericht stützt, stellte die Firma Carl Schenck, Darmstadt, freundlicherweise zur Verfügung.Google Scholar
  3. 1.
    DBP Nr. 841642 und 846914.Google Scholar
  4. 1.
    Vgl. Kollmann, F.: Herstellung halbschwerer Holzspanplatten im Trockenverfahren. Holz als Roh- und Werkstoff Bd.10 (1952) S. 121.—Ders. Kollmann, F.: Stand der Technik bei der Herstellung von Holzspanplatten. Holz als Roh- und Werkstoff Bd.12 (1954) S. 117.Google Scholar
  5. 1.
    Vgl. Fußnote Kollmann, F.: Herstellung halbschwerer Holzspanplatten in Trockenverfahren. Holz als Roh- und Werkstoff Bd.10 (1952). S. 421; außerdem: Kollmann, F.: Herstellung und Eigenschaften von Holzspanplatten der Norddeutschen Homogenholzgesellschaft m. b. H., Triangel. Holz als Roh- und Werkstoff Bd.10 (1952) S. 463.Google Scholar
  6. 1.
    Wie die Firma Benno Schilde während der Drucklegung mitteilt, sind in der Zwischenzeit noch konstruktive Verbesserungen durchgeführt worden.Google Scholar
  7. 1.
    Vgl. Haase, F.: Ein moderner Doppel-Endprofiler und seine Einsatzmöglichkeiten bei der Serienfabrikation von Möbeln. Holz als Roh- und Werkstoff Bd.12 (1954), S. 385.Google Scholar
  8. 1a.
    Vgl. Kollmann, F.: Die automatische Herstellung mehrschiehtiger Spanplatten nach dem Novopanverfahren in den USA. Holz als Roh- und Werkstoff Bd.12 (1955), S. 378.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1955

Authors and Affiliations

  • Franz Kollmann
    • 1
  1. 1.Institut für Holzforschung und Holztechnik der UniversitätMünchen

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