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Keramische Zeitschrift

, Volume 70, Issue 3, pp 6–11 | Cite as

Aus der Branche

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Aus der Branche
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Fraunhofer IKTS

Abwasser ohne Medikamentenrückstände

Das Fraunhofer-Institut für keramische Technologien und Systeme (IKTS) hat eine neue Aufbereitungsmethode entwickelt, um die Rückstände von Medikamenten im Abwasser zu entfernen.

Dies wird zurzeit dank elektrochemischer Verfahren möglich. Dabei werden die Medikamentenrückstände an der Anode einer Elektrolysezelle elektrochemisch umgesetzt, so dass am Ende nur noch Kohlendioxid übrig bleibt. Allerdings sind die bisher verwendeten Anoden aus bordotiertem Diamant sehr teuer. Das Fraunhofer IKTS verfolgt deshalb zwei Ansätze.

Kostengünstige Anodenmaterialien

Zum einen wurden edelmetallfreie halbleitende Mischoxidphasen als alternatives Anodenmaterial entwickelt. Als besonders effektiv haben sich dabei Zinn-Antimonoxid-basierte Systeme erwiesen. Bei gleicher Funktionsweise und Lebensdauer kosten sie nur ein Zehntel im Vergleich zu bordotiertem Diamant.

Einsatz von Ultraschall

Zum anderen wird das Abwasser mittels Ultraschall zum Schwingen...

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