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Transkulturelle Stolpersteine und unvermutetes Glück

Zur Kollaboration mit chinesischen Forschern
  • Songhomitra Panda-JonasEmail author
Kommentar
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Unsere Reise nach China begann in Deutschland. Ich war damals Assistenzärztin, mein Mann der leitende Oberarzt einer bekannten Universitätsaugenklinik. Der Ruhm unseres Chefs hatte zur Folge, dass fast jede Woche ausländische Ärzte im Klinikum hospitierten, um die man sich – je nach Bekanntheitsgrad – mehr oder weniger kümmerte. Kollegen aus Ostblockländern und Asiaten kamen ein wenig zu kurz, es sei denn, man war Japaner.

Eine Reise von 10.000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt1

Zu jener Zeit bat eine chinesische Kollegin aus der Nachbarstadt meinen Mann, er möge ihren Mann als Forschungsgastarzt aufnehmen. Mein Mann lehnte ab, da er ihren Mann nicht kannte und man nicht erwarten konnte, dass ihr Mann aus Beijing zu einem Vorstellungsgespräch kam. Aber nachdem die Kollegin dreimal zurückkehrte, willigte mein Mann schließlich ein, ihren Gatten auch ohne vorherige Vorstellung als Gastarzt aufzunehmen. Als dieser ohne Englisch- oder Deutschkenntnisse ankam, schien er verloren in dem...

Transcultural stumbling blocks and unexpected luck

Collaborating with Chinese researchers

Notes

Interessenkonflikt

S. Panda-Jonas gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.HeidelbergDeutschland

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