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Deutsche Zeitschrift für Akupunktur

, Volume 62, Issue 1, pp 39–42 | Cite as

NADA-Akupunktur in der Arbeit mit Flüchtlingen

  • Elisabeth FriedrichsEmail author
Schwerpunkt

Vorbemerkung

Seit vielen Jahren kümmern sich in Augsburg Einrichtungen und Vereine um einen würdigen Umgang mit Flüchtlingen. Im Sommer 2015 kamen durch den damals stattfindenden großen Flüchtlingsstrom aus Krieg und Gewalt neue Herausforderungen hinzu, auch aus dem medizinischen Bereich. Viele der Geflüchteten hatten Traumata erlitten und es stellte sich die Frage nach raschen Therapiemöglichkeiten. Angebote im Bereich der Traumatherapie waren nicht ausreichend vorhanden – trotz Erweiterung der Tätigkeiten z. B. durch den Verein Refugio/HiFF (Hilfsnetzwerk für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge), der Psychotherapeutischen Gesellschaft Augsburg sowie das „Traumanetzwerk Augsburg/Schwaben“ und Homöopathen ohne Grenzen.

NADA und Flüchtlinge allgemein

Weltweit liegen Berichte über positive Erfahrungen mit dem NADA-Protokoll (NADA, National Acupuncture Detoxification Association) in der Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen vor [1, 2, 3]. So berichtet Yarberry aus einem...

NADA acupuncture in work with refugees

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

E. Friedrichs gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine vom Autor durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Literatur

  1. 1.
    Yarberry M (2010) The Use of the NADA-Protocol for PTSD in Kenya. Dtsch Z Akupunktur 53(4):6–11CrossRefGoogle Scholar
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    Cole B, Yarberry M (2011) NADA training provides PTSD relief in Haiti. Dtsch Z Akupunktur 53(1):21–24CrossRefGoogle Scholar
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    Ots T (2017) Das NADA-Protokoll in Sucht und Psyche. Übersicht und Definition der nächsten Forschungsaufgaben. Dtsch Z Akupunktur 60(1):16–21CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.AugsburgDeutschland

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