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Editorial

  • Vinzenz StepanEmail author
Editorial
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Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

In der diesmaligen Ausgabe des Journals gibt es erstmals einen Themenschwerpunkt, die Transgendermedizin. Der erste Teil dieses Themenschwerpunkts behandelt die adulte Transgendermedizin, Teil 2 wird sich mit diesem Thema in der Adoleszenz beschäftigen. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, Herrn Dr. Mick van Trotsenburg als Gasteditor zu gewinnen, und möchte mich an dieser Stelle für sein Engagement bedanken, diesen Schwerpunkt organisiert und so vielseitig und perfekt aufbereitet zu haben, und darf hier auf sein Editorial verweisen.

Des Weiteren finden Sie in dieser Ausgabe einen Beitrag von Frau Assoz. Prof. PD. Dr. Julia Mader zum Thema Algorithmus-unterstütztes Diabetesmanagement im Krankenhaus mittels „GlucoTab“. Die Erreichung der Blutzuckerzielwerte ist während eines stationären Aufenthaltes auf Grund multipler Faktoren und Personen oft ein frustranes Unterfangen. Sowohl potentiell gefährliche Hypoglykämien, als auch durchwegs zu hohe Blutzuckerwerte sind die Folge. Ist hier die Maschine besser als der Mensch?

Das seit langem empfohlene perioperative Management von Patienten mit Katecholamin-produzierenden Tumoren beleuchtet Herr Dr. Martin Niederle sehr kritisch. In seinem sehr spannenden Beitrag stellt er eine empfohlene generelle präoperative Alpha-Adrenorezeptor-Blockade in Frage und kommt zum Schluss, dass die perioperative Therapie individualisiert, anhand präoperativer Faktoren entschieden werden sollte.

Das Köbberling Syndrom, eine familiäre partielle Lipodystrophie, kann seltene Ursache einer Insulinresistenz sein. Herr PD DDr. Felix Aberer et al. stellt uns anhand einer Fallbeschreibung einer schwer einstellbaren Diabetespatientin dieses seltene Syndrom vor.

In Österreich werden jährlich mehr als 3500 bariatrische Operationen durchgeführt. Der Erfolg der chirurgischen Therapie hängt nicht nur von der Operation, sondern ganz wesentlich auch von einer strukturierten prä- und postoperativen, interdisziplinären Betreuung der Patienten ab. Eine Einbindung des niedergelassenen Bereichs erscheint bei diesen Zahlen unabdingbar. Frau Mag. Tamara Ranzenberger-Haider et al. stellt in ihrem Beitrag ein für den niedergelassenen Bereich geplantes Nachsorgekonzept der Adipositasambulanz der Wiener Universitätsklinik vor.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen, und möchte an dieser Stelle nochmals auf unseren von 7. bis 9. November stattfindenden „Klinische Endokrinologie_Intensivkurs“ in Seggauberg verweisen. Nähere Infos dazu finden Sie auf Seite A6 in diesem Heft.

Ihr

Vinzenz Stepan

Notes

Interessenkonflikt

V. Stepan gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Abteilung für Innere MedizinKrankenhaus der ElisabethinenGrazÖsterreich

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