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Pflegezeitschrift

, Volume 72, Issue 10, pp 53–55 | Cite as

Wissenschaft Aktuell

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So gelingt die bessere Verteilung von Notfallpatienten - nicht

Um die Notaufnahmen zu entlasten, will die Bundesregierung integrierte Notfallzentren errichten, in denen die Patienten je nach Dringlichkeit auf Praxen bzw. Kliniken verteilt werden. Dabei gibt es jedoch einen entscheidenden Haken: Das MTS, das als Triage-In-strument infrage käme, ist für diese Indikation offenbar wenig geeignet.

Um zu verhindern, dass Patienten mit harmlosen Beschwerden die ohnehin schon überlasteten Notaufnahmen aufsuchen, plant die Bundesregierung, ein Gatekeeping-Modell zu implementieren. Wie der Koalitionsvertrag vorsieht, sollen sich "gehfähige" Notfallpatienten zunächst in integrierten Notfallzentren (INZ) vorstellen. Von dort werden sie dann mithilfe von Triage-Instrumenten je nach Dringlichkeit verteilt - entweder direkt in die zentrale Notaufnahme der angeschlossenen Klinik oder in eine Bereitschaftspraxis bzw. zum niedergelassenen (Allgemein-)Arzt.

Manchester-Triage-System getestet

Ein Team der...

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