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Pflegezeitschrift

, Volume 71, Issue 11, pp 23–25 | Cite as

Elektronische Aktensysteme und Interoperabilität in der Pflege

Der digitale Patient: vielfältige Daten sinnvoll zusammenführen

  • Mathias Aschhoff
  • Markus Stein
Pflegemanagement
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Zusammenfassung

Durch die zunehmende Verbreitung von Elektronischen (Patienten-)Aktensystemen kann der Patient aktiv in die medizinische und pflegerische Versorgung eingebunden werden. Denn aufgrund des Zugriffs auf die in den Akten gespeicherten Daten und Dokumente, können Leistungserbringer nicht nur Informationen über aktuelle Erkrankungen, Allergien oder Medikamente bekommen, sondern auch fachübergreifende Prozesse steuern. Gelingt es darüber hinaus, strukturierte Daten einerseits in Form von lesbaren (PDF-)Dokumenten zu überführen, andererseits diese wiederum strukturiert an externe Leistungserbringer zu übermitteln, besteht eine echte Chance auf eine prozessgesteuerte Digitalisierung.

Bestehende Pflegeprobleme und Risiken, aber auch abgeleitete Maßnahmen, könnten dann beispielsweise aus der stationären Pflege in die digitale Pflegedokumentation einer Klinik übernommen werden und damit nicht nur den Prozess der Pflegeanamnese erleichtern, sondern dazu führen, dass Maßnahmen angepasst werden können.

Schlüsselwörter

Pflegedokumentation Intersektorale Kommunikation Elektronische Patientenakte übergreifendes Dokumentenmanagement Personal Health 

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.

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