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Pflegezeitschrift

, Volume 71, Issue 8, pp 7–7 | Cite as

„Pausentaste“

Hilfsangebot für junge Pflegende
  • Springer Medizin
Meldungen

© Voyagerix /Getty Images/iStock (Symbolbild mit Fotomodell)

Rund 230.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland pflegen kranke und hilfsbedürftige Angehörige. Das Projekt „Pausentaste — Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für pflegende Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, Überlastungen abzubauen und einer Isolation der Betroffenen entgegenzuwirken. Nach einer Befragung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) versorgen und pflegen rund 230.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland substanziell und regelmäßig Angehörige. Sie haben meistens neben Schule und Pflege nur wenig Freizeit, sind körperlich angestrengt und haben niemanden, um über ihre Situation und ihre großen Sorgen zu reden. „Pausentaste“ hilft ihnen dabei, Pausen einzulegen, zu reflektieren, Hilfsangebote wahrzunehmen oder über die eigene Situation zu sprechen — auch anonym. „Pausentaste“ will zudem Lehrerinnen und Lehrer, ambulante Pflegedienste, Sozialdienste an Schulen und Kliniken sowie Jugendorganisationen und die Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam machen.

Das Projekt umfasst die Website www.pausentaste.de, eine Telefon-Hotline und eine E-Mail-Beratung. Der Chat „Nummer gegen Kummer“ e.V. übernimmt die Telefon- und E-Mail-Beratung für ratsuchende pflegende Kinder und Jugendliche. Diese können sich kostenlos — auch anonym — an die Hotline des Kinder- und Jugendtelefons der „Nummer gegen Kummer“ wenden — unter der Nummer 116 111 oder rund um die Uhr per E-Mail.

ößte Herausforderung für die Gesundheitswirtschaft und weisen darauf hin, dass der effiziente Einsatz der knappen Ressource Personal immer wichtiger werde. Der Weg dahin führe beispielsweise über arbeitssparende Innovationen und mehr interprofessionelle Zusammenarbeit. Anderenfalls drohe eine Rationierung von Leistungen. Die RWI-Autoren kritisieren außerdem die von der Bundesregierung geplante Herausnahme der Pflegekosten aus den Fallpauschalen der Klinikvergütung.

Literatur

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