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Orthopädie und Unfallchirurgie

, Volume 9, Issue 1, pp 15–15 | Cite as

Gesundheit durch Bewegung

VSOU-Jahrestagung 2019
  • Redaktion OUMN
Aus unserem Fach Tagungen und Kongresse

Unter dem Motto „Gesundheit durch Bewegung“ findet die 67. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e. V. (VSOU) vom 2. bis 4. Mai 2019 traditionell im Kongresshaus Baden-Baden statt. Kongresspräsidenten sind in diesem Jahr Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees aus Mainz und Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Christian Heiß aus Gießen.

Die Erhaltung beziehungsweise Wiedererlangung der Bewegung und der damit verbundenen Gesundheit ist das höchste Gut und oberstes Behandlungsziel im gemeinsamen Fach O und U. „Bewegung dient zum einen der Prävention von Erkrankungen des Bewegungsapparates, zum anderen ist die rasche und frühzeitige Mobilisation des Patienten nach einer Operation dringend erforderlich, um die optimale Wiederherstellung der Gelenkfunktion und damit der Mobilität sowie der Lebensqualität des Patienten zu erreichen“ erklärt Prof. Dr. Philipp Drees. Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Heiß ergänzt: „Neben operativen Maßnahmen sollen in verschiedenen Sessions und Vorträgen verstärkt konservative Maßnahmen thematisiert werden, sodass gerade auch unsere niedergelassenen Kollegen angesprochen werden.“ Daneben soll die Grundlagenforschung in Form von Vorträgen und Postern dazu beitragen, Lösungsansätze zu finden, um einige Fragestellungen in O und U beantworten zu können, damit unsere Gesundheit erhalten bleibt und die Bewegung auch in Zukunft weiter gefördert werden kann.

VSOU 2019: Die Kongresspräsidenten Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Mainz, und Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Christian Heiß, Gießen, (v. li.)

© Haumann-Frietsch

Über 400 Programmpunkte — Fachvorträge, Workshops, Seminare und Podiumsdiskussionen — garantieren ein hohes Maß an Wissenszuwachs auf dem zweitgrößten Kongress für Orthopäden und Unfallchirurgen im deutschsprachigen Raum auch in diesem Jahr. Das vielfältige Kongressprogramm wird während der drei Kongresstage ausreichend Gelegenheit bieten, sich umfassend auszutauschen, weiterzubilden und sich mit praktischen Anregungen sowie interessanten Neuerungen für die eigene Tätigkeit auseinanderzusetzen.

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Endoprothetik, Alterstraumatologie, Rheuma- und Tumororthopädie, Sportverletzungen und -schäden sowie die digitale Medizin sind die diesjährigen Schwerpunktthemen. Highlights werden wie immer in Baden-Baden die Podiumsdiskussionen, beispielsweise am Freitag (3. Mai, 10:15 bis 11:45 Uhr) mit der großen Frage „Quo vadis O & U?“. Einmal mehr wird es um die gemeinsame Zukunft des Fachs gehen: Was können wir von der Vergangenheit lernen und was sollten wir besser hinter uns lassen? Wie gehen wir mit der fortwährenden Subspezialisierung in unserem Fach um? Wie können Kliniken dies im Rahmen der Versorgungsverpflichtung umsetzen? Sind Zentrenbildung und Wartezeiten wie in unseren Nachbarländern die Zukunft? Einige der Fragen, die en detail auf der Agenda stehen werden.

Persönliche Entscheidungen

Am gleichen Tag wird von 13:00 bis 14:30 Uhr darüber debattiert werden, ob die Tätigkeit als Klinikchef beziehungsweise Abteilungsleiter heute noch ein erstrebenswertes Ziel ist. Der Spagat zwischen ökonomischen Entscheidungen und medizinfachlichen Grundsätzen wird vor dem Hintergrund der Abhängigkeit und Beeinflussung von Geschäftsführern immer unattraktiver. Ist vielleicht der Gang in die Selbstständigkeit mit Vereinigung des Geschäftsführers und Arztes in einer Person die bessere Alternative? Erfahrene Klinikchefs und Selbstständige werden das diskutieren.

Der 2. Mai ist wieder der Vorklinik gewidmet, zu dem 40 Studierende der ersten sieben Studiensemester eingeladen sind (Anmeldung über: www.jf-ou.de.).

Mehr Informationen: www.vsou-kongress.de

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  • Redaktion OUMN

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