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Zeitschrift für Politikwissenschaft

, Volume 29, Issue 3, pp 361–392 | Cite as

Ein starker Fall für die Parteiendifferenztheorie: Die Einführung der Gesundheitskarte für Asylsuchende in den Bundesländern

  • Wolfgang Günther
  • Dennis Kurrek
  • Annette Elisabeth TöllerEmail author
Aufsatz

Zusammenfassung

Das Asylbewerberleistungsgesetz sieht für Asylsuchende in den ersten 15 Monaten ihres Aufenthalts bundeseinheitlich nur eine eingeschränkte Gesundheitsversorgung vor. Die prozedurale Handhabung dieser Versorgung unterscheidet sich jedoch zwischen den Ländern. Während ein Teil der Länder bei der bürokratischen und stigmatisierenden Versorgung über Behandlungsscheine, die von den kommunalen Sozialämtern ausgegeben werden, bleibt, beauftragten andere Länder die Krankenkassen mit der Gesundheitsversorgung Asylsuchender. Dieses sogenannte „Bremer Modell“ bringt prozedurale Verbesserungen für alle Beteiligten mit sich. Warum ergreifen manche Länder diesen Schritt und andere nicht? Der Beitrag leistet in einem ersten Schritt eine Bestandsaufnahme dieses wichtigen Bereichs der Umsetzung des AsylbLG durch die Länder. In einem zweiten Schritt nimmt er mithilfe einer fsQCA und verschiedener Theorien der vergleichenden Policyanalyse eine Untersuchung der Bedingungen vor, unter denen Länder diesen Schritt ergreifen – oder dies nicht tun. In Anschluss an eine zentrale Diskussion in der Policyanalyse sowie der internationalen Migrationsforschung zeigt sich, dass die Parteiendifferenztheorie in der Asylpolitik offenbar hoch erklärungskräftig ist: in unserer Analyse ist eine linke Landesregierung eine notwendige Bedingung für die Beauftragung der Krankenkassen mit der Gesundheitsversorgung Asylsuchender. Zu einer flächendeckenden Umsetzung des Modells in allen Kommunen kommt es aber nur dort, wo die Kommunen nicht auf potentiell höheren Versorgungskosten sitzen bleiben.

A strong case for partisan theory: The Introduction of the health card for refugees in the German Länder

Abstract

The federal law on the provision of basic assistance to refugees during the first 15 months of their stay in Germany (Asylbewerberleistungsgesetz) provides only restricted access to health care. However, the procedural handling of health care provision varies considerably between the 16 German Länder. While some Länder stick to the bureaucratic and stigmatizing model in which refugees obtain health vouchers by the local social welfare office, since 2015 others have copied the so-called “Bremer Modell”. Accordingly, health insurances are entrusted with the provision of healthcare to refugees, which brings a number of improvements for refugees and other stakeholders as well. Why did some Länder adopt this model and others did not? The article in a first step takes stock of this important aspect of the recent implementation of the Asylbewerberleistungsgesetz. In a second step, the article applies a fuzzy set QCA and theories of comparative policy studies to analyze the conditions under which Länder decide to adopt this option. Drawing on a disputed issue in policy studies as well as in comparative migration studies, we find that partisan theory applies perfectly in the field of refugee policy. Our analysis shows that a left government is a necessary condition for the decision to entrust health insurances with the provision of health care to refugees. However, the effective implementation on the ground requires a financial setting in which the Land and not the municipalities bears the risk of possibly increasing costs of health care provisions.

Notes

Danksagung

Für hilfreiche Hinweise zu früheren Versionen dieses Textes danken wir Lisa Anders, Marie Heinelt, Renate Reiter, Sarang Thakkar sowie den beiden anonymen GutachterInnen und der Redaktion der ZPol.

Förderung

Dieser Beitrag entstand im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes MIGEP.

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Copyright information

© The Editor(s) and the Author(s) 2019

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Günther
    • 1
  • Dennis Kurrek
    • 2
  • Annette Elisabeth Töller
    • 2
    Email author
  1. 1.Institut für PolitikwissenschaftUniversität LeipzigLeipzigDeutschland
  2. 2.Institut für Politikwissenschaft, Lehrgebiet Politikfeldanalyse und UmweltpolitikFernuniversität in HagenHagenDeutschland

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