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Gastro-News

, Volume 6, Issue 5, pp 64–64 | Cite as

Neue Website zu eosinophiler Ösophagitis

infopharm
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Wenn bei Männern zwischen 30 und 50 Jahren bei kleinen Bissen Beschwerden beim Schlucken auftreten und andere Diagnosen ausgeschlossen werden können, liegt der Verdacht auf eine eosinophile Ösophagitis (EoE) als Ursache nahe. Dabei handelt es sich um eine chronisch entzündliche Reaktion der Speiseröhre, die zum Teil auf bestimmte Allergene in der Nahrung wie beispielsweise Kuhmilch oder Weizen zurückgeführt werden kann. Ohne adäquate Behandlung schreitet die Erkrankung fort und es kann zu einer dauerhaften Schädigung des Ösophagus mit Strikturen kommen. Im schlimmsten Fall beeinträchtigen neben den Schluckbeschwerden die mitunter lebensbedrohlichen Bolusimpaktionen die Patienten. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung durch den Gastroenterologen ist deshalb wichtig.

Zur Behandlung der Erkrankung gibt es verschiedene Optionen wie die Eliminationsdiät, die jedoch eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität mit sich bringt und im Alltag schwer umsetzbar ist. Zur medikamentösen Hemmung der Entzündung ist seit rund einem Jahr als erstes und bislang einziges Präparat eine Budesonid-Schmelztablette mit Brauseeigenschaften (Jorveza®) zur Akuttherapie bei Erwachsenen zugelassen.

Die Erkrankung ist noch relativ unbekannt, was in vielen Fällen eine verzögerte Diagnose und einen langen Leidensweg der Betroffenen mit sich bringt. Um dem entgegenzuwirken, hat Dr. Falk Pharma das Portal www.eoe.de ins Leben gerufen. Hier können sich in erster Linie Ärzte über die Krankheit, ihre Ursachen und mögliche Behandlungsoptionen informieren. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Neuigkeiten aus der gastroenterologischen Fachwelt, Beiträge namhafter Experten, Broschüren sowie Einladungen und Zusammenfassungen zu wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen. Außerdem finden interessierte Mediziner in einem geschützten Bereich weiterführende Details und Studien zur Behandlung mit Jorveza®.

Literatur

  1. Nach Information von FalkGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • red
    • 1
  1. 1.

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