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Gastro-News

, Volume 6, Issue 5, pp 11–12 | Cite as

Magenkapsel

Neues diagnostisches Tool bei unklarer Eisenmangelanämie

  • Jens J. W. TischendorfEmail author
  • Holger H. Lutz
journal club
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Fragestellung: Ursächlich für eine Eisenmangelanämie ist oft eine chronische gastrointestinale Blutung. In 30 % dieser Fälle lässt sich die Blutungsquelle in der initialen Magen- und Darmspiegelung allerdings nicht identifizieren. Bei Patienten mit refraktärer oder rekurrenter Eisenmangelanämie ist die Dünndarmkapselendosokpie ein geeignetes Diagnostikum. Jedoch findet sich in zirka 25 % der Fälle dann doch eine Blutungsquelle im Magen. Es stellt sich deshalb die Frage, ob bei diesen Patienten die Magenkapsel, welche die gleichzeitige Beurteilung des Magens und des Dünndarms ermöglicht, ein gutes Diagnostikum ist.

Hintergrund:Die Dünndarmkaspelendoskopie und eine erneute Magenspiegelung sollte bei refraktärer oder rekurrenter Eisenmangelanämie erwogen werden. Ein neues Kapselendoskopie-Device ermöglicht die magnetische Steuerung einer Videokapsel innerhalb des Magens (magnetisch assistierte Kapselendoskopie, MACE) gefolgt von der Untersuchung des Dünndarms, was die Beurteilung des...

Literatur

  1. Ching HL, Hale MF, Kurien M et al. Diagnostic yield of magnetically assisted capsule endoscopy versus gastroscopy in recurrent and refractory iron deficiency anemia. Endoscopy 2019;51:409–18CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Innere Medizin und GastroenterologieRhein-Maas Klinikum der Städteregion Aachen/WürselenWürselenDeutschland
  2. 2.Klinik für Innere Medizin und IntensivmedizinElblandklinikum RadebeulRadebeulDeutschland

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