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Gastro-News

, Volume 6, Issue 3, pp 60–60 | Cite as

Intravenöse Eisenpräparate

Vorteile für Eisen(III)-Derisomaltose

infopharm
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Ergebnisse des PHOSPHARE-Studienprogramms aus zwei identischen Head-to-Head-Studien, die Eisen(III)-Derisomaltose mit Eisencarboxymaltose vergleichen, zeigen einen Sicherheitsvorteil von Eisen(III)-Derisomaltose hinsichtlich einer Hypophosphatämie und anderer durch FGF-23 vermittelter Auswirkungen. Die Daten wurden kürzlich im Rahmen der Jahrestagung der Endocrine Society (ENDO) 2019 in New Orleans, USA, präsentiert (Wolf M et al. #OR13-3).

Die beiden identischen, randomisierten kontrollierten Studien umfassten insgesamt 245 Patienten und untersuchten die Inzidenz, den Schweregrad und die Dauer der auftretenden Hypophosphatämie. In beiden Studien wurden jeweils die primären Endpunkte erreicht. Hierbei zeigte sich, dass Eisen(III)-Derisomaltose deutlich seltener Hypophosphatämie induziert als Eisencarboxymaltose.

Prof. Myles Wolf, North Carolina, USA, erklärte, „diese Daten stützen die Hypothese, dass Eisencarboxymaltose einen akuten FGF-23-Anstieg verursacht, der eine Reihe von Folgeveränderungen der Vitamin-D- und Kalziumhomöostase einleitet, die wiederum sekundären Hyperparathyreoidismus auslösen. Diese arzneimittelinduzierten Veränderungen sind gemeinsam für das extrem hohe Vorkommen von FGF-23-vermittelter Hypophosphatämie verantwortlich, die bei Patienten auftritt, die Eisencarboxymaltose erhielten, aber nicht Eisen(III)-Derisomaltose.“ „Die übereinstimmenden Ergebnisse der Studien stellen eine weitere Bestätigung des guten Sicherheitsprofils und der Behandlungsvorteile von Eisen(III)-Derisomaltose dar“, so Dr. Lars Lykke Thomsen, Pharmacosmos.

Literatur

  1. Nach Informationen von PharmacosmosGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • red
    • 1
  1. 1.

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