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, Volume 5, Issue 6, pp 14–16 | Cite as

Hepatozellulläres Karzinom

Resektion versus Radiofrequenzablation bei HCC im Stadium A

  • Ludmila Volovnik-Jose
  • Florian Scheufele
  • Helmut Friess
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Fragestellung: Die Leberresektion und die Radiofrequenzablation (RFA) sind etablierte Therapieverfahren bei einem hepatozellulären Karzinom (HCC) im Stadium A nach Barcelona-Klassifikation (BCLC). In der vorliegenden Studie wurde die Hypothese aufgestellt und untersucht, ob die RFA im Vergleich zur Resektion hinsichtlich der Rezidivrate sowie der Überlebenszeit überlegen ist.

Hintergrund: Das HCC ist eine maligne Tumorerkrankung, die sich hauptsächlich auf der Grundlage einer Leberzirrhose durch eine chronische Hepatitis B oder C entwickelt [1]. Eingeteilt wird sie nach der Barcelona-Klassifikation anhand der Tumorgröße, Gefäßinvasion (z. B. der Pfortader), der Anzahl der Herde sowie dem CHILD-Score bei Leberzirrhose. Die Therapieoption der Wahl ist die Leberresektion, die auch operativ bedingte Komplikationen sowie die technische Notwendigkeit der Resektion von gesundem Gewebe mit sich bringt [2].

Neben der Resektion stellt die RFA eine weitere Therapieoption bei Karzinomen im Stadium...

Literatur

  1. K K C Ng, K S H Chok, A C Y Chan et al. Randomized clinical trial of hepatic resection versus radiofrequency ablation for early-stage hepatocellular carcinoma. Br J Surg 2017 Dec; 104(13):1775–84CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Ludmila Volovnik-Jose
    • 1
  • Florian Scheufele
    • 2
  • Helmut Friess
    • 1
  1. 1.Klinik und Poliklinik für ChirurgieKlinikum rechts der Isar Medizinische Fakultät der TU MünchenMünchenDeutschland
  2. 2.

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