Advertisement

Pneumo News

, Volume 10, Issue 6, pp 47–47 | Cite as

Wohnen in Parknähe schützt vor Asthma und Co.

aktuell
  • 71 Downloads

Grünflächen in Wohnungsnähe wirken bei Kindern protektiv vor späteren Atemwegsproblemen, während eine vermehrte Exposition zu Umweltschadstoffen wie Feinstaub und NO2 die Entwicklung von Asthma und anderen respiratorischen Symptomen fördert. Dies ist das vorläufige Ergebnis einer Studie mit fast 10.000 Teilnehmern. In Bergen/Norwegen erhöhte die Exposition mit PM2,5-Feinstaub und NO2 in der Kindheit das spätere Asthmarisiko um 6–22 %. PM10-Feinstaubexposition erhöhte das Risiko für die Entwicklung von Atemwegserkrankungen um 21 % in Uppsala/Schweden und 23 % in Bergen. Wenn Kinder in Tartu/Estland in ihren ersten 10 Lebensjahren in Parknähe wohnten, sank das Wheezing-Risiko um 71 %. „Wir glauben, dass unsere Daten zusammen mit früheren Studien besonders interessant sind für Städteplaner und Politiker. Wenn Menschen immer dichter zusammen wohnen, müssen sie dennoch Zugang zu Grünflächen haben, und Umweltschadstoffe müssen weiter reduziert werden“, erklärte Studienautorin Dr. Ingrid Nordeide Kuiper, Haukeland Universitätsklinik.

Literatur

  1. ERS-Kongress, 15.–19.9.2018 in Paris; Kuiper I, et al.; Abstract Nr. OA5185Google Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • DE
    • 1
  1. 1.

Personalised recommendations