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PARP-Inhibition unter Langzeitandwendung

Die Ergebnisse einer Langzeitbeobachtung der ENGOT-OV16/NOVA -Studie zur Erhaltungstherapie mit dem PARP-Inhibitor Niraparib (Zejula®) bestätigen, dass eine Langzeitanwendung bei Patientinnen mit rezidiviertem Ovarialkarzinom möglich ist [Mirza MR et al. ESGO. 2019; Abstr 18]. Unerwünschte Ereignisse (TEAE) traten am häufigsten im ersten Therapiezyklus auf. Bei 34 % der Betroffenen waren daher im ersten Therapiemonat Dosisreduktionen notwendig, im fünften Monat jedoch nur noch bei 7 %.

Neben Übelkeit gehörten Blutbildveränderungen zu den häufigsten TEAE. Thrombozytopenien von Grad ≥ 3 traten im ersten Therapiemonat bei 28 % der Frauen auf, gingen aber in Monat 2 auf 10 % und in Monat 3 auf 5 % zurück. Die Rate an Therapieabbrüchen aufgrund von TEAE lag immer unter 5 %. Die Dosis kann, falls erforderlich von einmal 300 mg/Tag auf 200 mg/Tag und ggf. auf 100 mg/Tag reduziert werden [Fachinformation Zejula, 100 mg Hartkapseln, Stand Juni 2019]. Die Daten bestätigen die Wirksamkeit und Sicherheit von Niraparib bei adäquater Dosierung.

Nach Information von Tesaro / GlaxoSmithKline

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Facharztmagazine, R. PARP-Inhibition unter Langzeitandwendung. Im Fokus Onkologie 23, 73 (2020). https://doi.org/10.1007/s15015-020-2341-2

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