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Pädiatrie

, Volume 31, Issue 4, pp 3–3 | Cite as

Steuer auf Softdrinks

Deutschland hinkt hinterher

  • Springer Medizin
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_ Zur Verminderung der Adipositas-Epidemie werden Präventionsstrategien gesucht. Als effektive Strategie gilt die Reduktion des Konsums gesüßter Getränke. Die American Academy of Pediatrics hat dazu eine Empfehlung zusammengestellt und darin die Evidenz einer solchen Maßnahme aufgeführt [Muth ND et al. J Pediatr 2019;143:e20190282]. Empfohlen wird eine zusätzliche Steuer auf gesüßte Getränke. Dort wo eine Steuer eingeführt wurde, konnte der Konsum von Softdrinks signifikant reduziert werden. Das müsste auch in Deutschland möglich sein, da es hier bereits gute Beispiele für Steuern auf gesundheitlich riskante Stoffe gibt (z.B. Nikotinsteuer). Leider ist die Politik aus Angst vor der Industrie hier zögerlich. Auch sollte die Werbung eingeschränkt werden und wir Ärzte in Kliniken und Praxen mit gutem Beispiel vorangehen. Keine Softdrink-Automaten in Schulen oder Kinderkliniken!

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