Advertisement

Allergo Journal

, Volume 27, Issue 6, pp 18–21 | Cite as

Serie „Das kleine 1 × 1 der Kontaktallergene“ — Teil 10

Gummiinhaltsstoffe

  • Detlef Becker
Im Fokus
  • 4 Downloads

Einleitung: Elastomere, die im allgemeinen Sprachgebrauch als Gummi bezeichnet werden, sind im Alltag und in vielen Arbeitsbereichen allgegenwärtig. Allergische Kontaktekzeme entstehen nicht durch Sensibilisierungen gegen die eigentlichen Grundstoffe, aus denen die Elastomere bestehen (Latex, Nitril, Butylkautschuk, Chloropren, Viton, Styrol-Butadien-Kautschuk), sondern gegen Substanzen, die für die Synthese des Materials oder für seine Gebrauchseigenschaften eine wichtige Funktion erfüllen. Aus allergologischer Sicht kann daher aus der Information zum Material eines Elastomere nur bedingt auf das Vorkommen bestimmter Allergene und damit den Grad einer Gefährdung geschlossen werden. Die differenzierte Aufdeckung von im Raum stehenden Sensibilisierungen gegen Gummiinhaltsstoffe gehört daher zu den klassischen Indikationen des Epikutantests.

Klinische Krankheitsbilder:Der Verdacht auf eine Kontaktsensibilisierung gegen Bestandteile von Gummimaterialien ergibt sich aus der Entwicklung...

Literatur

  1. 1.
    Geier J, Lessmann H, Mahler V, Pohrt U, Uter W, Schnuch A. Occupational contact allergy caused by rubber gloves—nothing has changed. Contact Dermatitis 2012;67:149–56CrossRefGoogle Scholar
  2. 2.
    Warburton KL, Uter W, Geier J, Spiewak R, Mahler V, Crépy MN et al. Patch testing with rubber series in Europe: a critical review and recommendation. Contact Dermatitis 2017;76:195–203CrossRefGoogle Scholar
  3. 3.
    Hald M, Menné T, Johansen JD, Zachariae C. Severe occupational contact dermatitis caused by black rubber as a consequence of p-phenylenediamine allergy resulting from a temporary henna tattoo. Contact Dermatitis 2013;68:377–9CrossRefGoogle Scholar
  4. 4.
    Diepgen TL, Dickel H, Becker D, John SM, Geier J, Mahler V et al. Beurteilung der Auswirkung von Allergien bei der Minderung der Erwerbsfähigkeit im Rahmen der BK 5101: Thiurame, Mercaptobenzothiazole, Dithiocarbamate, N-Isopropyl-N′-phenyl-p-phenylendiamin. Dermatologie in Beruf und Umwelt 2008;56:11–24Google Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Hautklinik und PoliklinikUniversitätsmedizin MainzMainzDeutschland

Personalised recommendations