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MMW - Fortschritte der Medizin

, Volume 161, Issue 20, pp 36–36 | Cite as

Phototoxische „Tätowierung“ bei aktinischem Granulom

  • H. Holzgreve
FORTBILDUNG . KRITISCH GELESEN
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Prof. Dr. med. H. Holzgreve Internist, München

A, B: Multiple annuläre Plaques bei aktinischem Granulom.

© CMAJ 2019;191;E895

Ein 46-jähriger Mann konsultierte wegen eines Ausschlags in Form von kleinen, roten bis rotbraunen Papeln den Arzt. Erstmals war die Hautveränderung zwei Jahre zuvor aufgetreten. Sie hatten sich langsam zentrifugal ausgebreitet und annuläre Formen gebildet. Die Ränder waren leicht erhaben, das Zentrum der Plaques atrophisch. Betroffen waren der obere Brustkorb und der Rücken, der Nacken und die Handrücken — also im Wesentlichen lichtexponierte Hautbereiche. Routinelabor und immunologische Untersuchungen blieben unauffällig. Die Histopathologie war vereinbar mit einem aktinischen Granulom, einer gutartigen Hautkrankheit, die zumeist bei Personen im mittleren Lebensalter auftritt, deren Haut intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist.

Die Autoren empfahlen Lichtschutzmaßnahmen und verordneten 30 mg/d Prednisolon in absteigender Dosierung für drei Monate. Bei einer Kontrolluntersuchung nach Ablauf dieser Zeit hatten sich die Ränder der Läsionen abgeflacht, und neue waren nicht aufgetreten.

Literatur

  1. Liu W, Ma DL. Actinic granuloma. CMAJ 2019;191;E895CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • H. Holzgreve
    • 1
  1. 1.

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