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MMW - Fortschritte der Medizin

, Volume 161, Issue 1, pp 68–68 | Cite as

Psoriasis-Arthritis

Phosphodiesterasehemmer hilft Haut und Gelenken

  • Sabine Jost
PHARMAFORUM
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Auch die Psoriasis-Arthritis kann zur Versteifung von Gelenken führen.

© Science Photo Library

_ In der nicht-interventionellen Studie LAPIS-PsA wurden Patienten mit moderat aktiver Psoriasis-Arthritis (PsA) mit dem Phosphodiesterase-Inhibitor Apremilast (Otezla®) behandelt. Bei diesen Patienten waren nur wenige Gelenke betroffen, aber zugleich konnte eine Daktylitis oder Enthesitis vorliegen.

Bereits nach ca. vier Monaten war die Krankheitsaktivität auf ein für die Patienten akzeptables Niveau gesunken. Der Hautbefall war halbiert. Der mittlere Wert im Physician’s Global Assessment (PGA) sank von eingangs 2,5 bis zur dritten Visite, die nach ca. sieben Monaten erfolgte, auf 1,1 Punkte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich bei 87% der Patienten der PGA-Wert um mindestens einen Punkt verbessert (primärer Endpunkt). Die Anzahl der geschwollenen und der druckschmerzhaften Gelenke wurde bis zur dritten Visite um 60% bzw. 57% reduziert.

Bei den Biologika-naiven Patienten war der Therapieeffekt noch stärker ausgeprägt: Schon nach vier Monaten war in dieser Subgruppe unter Apremilast die Daktylitis bei 69,7% abgeklungen, und 61,1% waren frei von Enthesitis, was aus Sicht von Prof. Dr. Torsten Witte, Klinik für Immunologie und Rheumatologie, Medizinische Hochschule Hannover, oft das hartnäckigste Symptom bei der PsA ist.

Literatur

  1. Satellitensymposium „Zu viel oder zu wenig — Die adäquate Therapie für den PsA Patienten“, 46. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, Mannheim (Veranstalter: Celgene)Google Scholar

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Authors and Affiliations

  • Sabine Jost
    • 1
  1. 1.

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