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InFo Neurologie & Psychiatrie

, Volume 21, Issue 1, pp 16–17 | Cite as

Serumbiomarker zum Ausschluss von intrakraniellen Verletzungen

So aussagekräftig wie ein CT?

  • Ronny BeerEmail author
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Fragestellung: In dieser prospektiven, multizentrischen Observationsstudie (ALERT-TBI) wurde geprüft, ob sich mithilfe der Bestimmung der ZNS-Proteine UCH-L1 und GFAP im Serum das Fehlen von intrakraniellen Verletzungen nach einem Schädel-Hirn-Trauma (SHT) bei Patienten mit 9 – 15 Punkten auf der Glasgow Coma Scale (GCS) verlässlich vorhersagen lässt.

Hintergrund:Bei Patienten mit einem leichten oder moderaten SHT erfolgt zum Nachweis respektive Ausschluss von intrakraniellen Verletzungen nach Abwägen klinischer und anamnestischer Faktoren häufig eine zerebrale Computertomografie (CT). Da die Prävalenz von traumatischen intrakraniellen Läsionen, insbesondere bei wachen Patienten (GCS 14 – 15), weniger als 10 % beträgt, ergibt die CT bei diesen Patienten häufig einen strukturell unauffälligen Befund. Zur besseren Risikostratifizierung, insbesondere zur Vermeidung von nicht zwingend notwendigen CT-Untersuchungen, wird in der klinischen Neurotraumatologie an Serumbiomarkern geforscht....

Referenzen

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Literatur

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Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Universitätsklinik für Neurologie, Medizinische Universität InnsbruckInnsbruckÖsterreich

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