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InFo Neurologie & Psychiatrie

, Volume 21, Issue 11, pp 16–17 | Cite as

Quetiapin im ersten Trimenon der Schwangerschaft

Kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko

  • Marc AugustinEmail author
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Fragestellung: Führt die Einnahme des Antipsychotikums Quetiapin im ersten Trimenon der Schwangerschaft zu einer erhöhten Rate kindlicher Fehlbildungen?

Hintergrund: Quetiapin wird als Vertreter der atypischen Antipsychotika zur Behandlung von einer Vielzahl psychischer Störungen eingesetzt, wie Schizophrenie, bipolare Störung, oder augmentativ bei depressiver Störung. Bisherige Daten zu Quetiapin haben keinen Nachweis über eine erhöhte Rate kindlicher Fehlbildungen erbracht.

Patienten und Methodik:Die Studie basiert auf Daten aus dem prospektiv geführten Register NPRAA (National Pregnancy Registry for Atypical Antipsychotics) am amerikanischen Massachusetts General Hospital. Zum Zeitpunkt der Auswertung im März 2017 nahmen 888 Frauen an dem Register teil, von denen 357 Teilnehmerinnen für die Studie zu Quetiapin analysiert wurden. Hierbei wurden 152 Frauen, die Quetiapin im ersten Trimenon der Schwangerschaft eingenommen hatten, mit 205 Kontrollprobandinnen mit psychischer Störung...

Referenz

  1. 1.
    Paulzen M et al. Schizophr Res 2018; 195: 252–7CrossRefGoogle Scholar

Literatur

  1. Cohen LS, Góez-Mogollón L, Sosinsky AZ et al. Risk of major malformations in infants following first-trimester exposure to quetiapine. Am J Psychiatry 2018; 175; 1225–31CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Lehrgebiet Soziale MedizinEvangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-LippeBochumDeutschland

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