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InFo Neurologie & Psychiatrie

, Volume 21, Issue 7–8, pp 28–29 | Cite as

Zerebrale Mikroblutungen nach ischämischem Insult oder TIA

Prädiktor für intrakranielle Blutungen

  • Springer Medizin
journal club
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Fragestellung: Welche Rolle spielt der Nachweis von Mikroblutungen in der Kernspintomografie (MRT) für das Risiko erneuter Schlaganfälle und zerebraler Blutungen nach ischämischem Insult und transitorischer ischämischer Attacke (TIA)?

Hintergrund: Zerebrale Mikroblutungen sind ein bildgebender Biomarker für ein erhöhtes Schlaganfallrisiko. Eine wichtige klinische Frage ist, ob zerebrale Mikroblutungen Patienten mit einem ischämischen Schlaganfall oder einer TIA identifizieren, bei denen unter antithrombotischer Therapie die Rate zukünftiger intrakranieller Blutung möglicherweise höher ist als die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs eines ischämischen Schlaganfalls. Die Autoren wollten daher untersuchen, ob ein Zusammenhang zwischen der Zahl und der Lokalisation von zerebralen Mikroblutungen und dem Risiko erneuter Schlaganfälle und zerebraler Blutungen besteht.

Patienten und Methodik:Es handelt sich eine gepoolte Analyse von individuellen Patientendaten aus Kohortenstudien bei...

Literatur

  1. Wilson D, Ambler G, Lee KJ et al. Cerebral microbleeds and stroke risk after ischaemic stroke or transient ischaemic attack: a pooled analysis of individual patient data from cohort studies. Lancet Neurol 2019; 18: 653–65CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Springer Medizin

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