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InFo Neurologie & Psychiatrie

, Volume 21, Issue 6, pp 21–22 | Cite as

Zusatztherapie bei Schizophrenie

Cannabidiol „on top“ zur Standardtherapie bessert Positivsymptome

  • Theresa LippertEmail author
journal club
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Fragestellung: Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit von Cannabidiol (CBD) bei Patienten mit Schizophrenie als zusätzliche Therapie.

Hintergrund: Als First-Line-Therapie bei Schizophrenie sollten Antipsychotika gegeben werden. Bei bis zu einem Drittel der Schizophreniepatienten kann jedoch trotz Antipsychotikagabe keine ausreichende Wirksamkeit erreicht werden. Eine Hypothese ist, dass in dieser Subgruppe kein erhöhter Dopaminspiegel ursächlich für die Symptomatik ist.

CBD ist im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC) ein Cannabinoid ohne psychoaktive Wirkung. Der genaue Wirkmechanismus von CBD ist noch Gegenstand der Forschung. Hinweise auf antipsychotische Effekte von CBD gibt es seit vielen Jahren, jedoch ist diese Studie die erste randomisierte placebokontrollierte Studie zu CBD bei Schizophreniepatienten.

Patienten und Methodik:Die explorative doppelblinde placebokontrollierte Studie wurde an 88 Patienten (18–65 Jahre) mit Schizophrenie oder einer verwandten psychotischen...

Literatur

  1. McGuire P, Robson P, Cubala WJ et al. Cannabidiol (CBD) as an adjunctive therapy in schizophrenia: A multicenter randomized controlled trial. Am J Psychiatry 2018; 175: 225–31CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Universitätsklinikum Erlangen, Psychiatrische und Psychotherapeutische KlinikErlangenDeutschland

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