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InFo Hämatologie + Onkologie

, Volume 22, Issue 9, pp 40–41 | Cite as

Kolorektales Karzinom

Eicosapentaensäure oder ASS gegen Rezidive?

  • Christian PoxEmail author
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Hintergrund und Fragestellung: Das kolorektale Karzinom (CRC) ist in Deutschland mit jährlich etwa 61.000 Neuerkrankungen die zweit-/dritthäufigste Krebserkrankung (Frauen/Männer). 26.000 Patienten versterben an den Folgen. Die Mehrzahl von Karzinomen entwickelt sich im Laufe von Jahren aus Adenomen. Nach deren Abtragung werden bei bis zu 50 % der Patienten im Verlauf erneut Adenome und bei etwa 0,6 % Karzinome entdeckt. Aufgrund des Rezidivrisikos sind regelmäßig Kontrollkoloskopien erforderlich. Strategien zur Senkung des Rezidivrisikos sind daher von Interesse. Für Acetylsalicylsäure (ASS) konnte diese in mehreren Studien nach Abtragung von Adenomen belegt werden.

Für die Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA) konnte bei Patienten mit familiärer adenomatöser Polyposis (FAP) nach sechsmonatiger Einnahme in einer randomisierten Studie eine Senkung von Anzahl und Größe rektaler Adenome gezeigt werden. Daher wurde postuliert, dass die Einnahme von ASS in Kombination mit EPA zur...

Literatur

  1. 1.
    Hull MA et al. Lancet 2018;392(10164):2583–94CrossRefPubMedPubMedCentralGoogle Scholar

Literatur

  1. Hull MA et al. Eicosapentaenoic acid and aspirin, alone and in combination, for the prevention of colorectal adenomas (seAFOod Polyp Prevention trial): a multicentre, randomised, double-blind, placebo-controlled, 2 × 2 factorial trial. Lancet. 2018;392 (10164):2583–94CrossRefPubMedPubMedCentralGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Medizinische KlinikSt. Joseph-Hospital BremenBremenDeutschland

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