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InFo Hämatologie + Onkologie

, Volume 22, Issue 4, pp 35–36 | Cite as

Asymptomatische Hirnmetastasen bei Lungenkrebs

Welche Strategie nach vorangegangener Resistenz gegenüber zielgerichteter Therapie?

  • Wolfgang WickEmail author
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Hintergrund und Fragestellung: Die Behandlung von Lungenkrebspatienten mit Hirnmetastasen ist herausfordernd. Aktuell werden bei EGFR(„epidermal growth factor receptor“)-mutierten Formen Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) der ersten und zweiten Generation eingesetzt. Hemmstoffe der dritten Generation sind nicht nur für die aktivierenden Mutationen spezifisch, sondern vermögen spezifisch Wirksamkeit bei Vorliegen der resistenzvermittelnden Mutation zu erreichen. Das aktuell untersuchte Präparat Osimertinib wurde in der vorliegenden Phase-III-Studie gegen die Kombination aus Platin und Pemetrexed untersucht. Die Patienten hatten alle fortgeschritte Lungenkrebserkrankungen. Die Studie sollte das Ansprechen von Patienten mit Resistenz gegenüber einer vorhergehenden EGFR-TKI-Behandlung mit asymptomatischen Hirnmetastasen im Vergleich zu einer Standardchemotherapie untersuchen [1].

Patienten und Methodik:419 Patienten mit asymptomatischen, bei Studieneinschluss stabilen ZNS-Metastasen wurden...

Literatur

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  1. Wu YL et al. CNS efficacy of osimertinib in patients with T790M-positive advanced non-small-cell lung cancer: data from a randomized phase III Trial (AURA3). J Clin Oncol. 2018; 36(26):2702–9CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Neurologische KlinikUniversitätsklinikum HeidelbergHeidelbergDeutschland

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