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Flächensparen zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Zur Rolle von Akteuren und Steuerungsinstrumenten in Dorferneuerungsprozessen

  • Anne Ritzinger
Beitrag/Article

Zusammenfassung

Der Beitrag setzt sich am Beispiel des Bayerischen Dorfentwicklungsprogramms mit der Steuerung der Flächenneuinanspruchnahme auf lokaler Ebene auseinander. Hierzu werden mit Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung zwei im Merkmal des Siedlungsdrucks kontrastierende Fallstudien untersucht und die Entscheidungen und Motive beteiligter Akteure betrachtet. Die anhaltend hohe Umwandlung von Freiflächen in Siedlungs- und Verkehrsflächen gilt als eine der großen raumordnerischen und umweltpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme stellt ein normatives und strategisches Ziel dar – vor allem in ländlichen Regionen geht die Schere zwischen Flächen- und Einwohnerentwicklung jedoch weiterhin auseinander. Ursächlich sind insbesondere die Entscheidungen lokaler und regionaler Akteure, die unter anderem aufgrund der Konkurrenz um Wohnbevölkerung und Gewerbe und vergleichsweise niedrigeren Bodenpreisen weitere Flächen ausweisen. Im Dorferneuerungsprozess sind vielseitige Ansatzpunkte zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und Förderung von Innenentwicklung vorhanden. Die Dorferneuerung bietet ein umfangreiches Instrumentenspektrum von der Beteiligung lokaler Akteure und Grundeigentümer über Fachgutachten und Planungskonzepte bis zur Förderung und Umsetzung von Maßnahmen mit Bodenordnung. Dieses Instrumentarium wird jedoch noch nicht systematisch ausgeschöpft. Die kontrastierenden Fallstudien zeigen auf, wie demographische, wirtschaftliche und institutionelle Rahmenbedingungen sich auf die Handlungsspielräume der Akteure und deren Argumentationen auswirken. Flächensparen ist ein Ziel, das zwar politisch und gesellschaftlich erwünscht ist, jedoch im Verhältnis zu anderen Zielsetzungen häufig in der persönlichen, politischen und planerischen Abwägung unterliegt. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für die Praxis der Dorferneuerung gegeben und weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Akteuranalyse Bauleitplanung Dorferneuerung Flächeninanspruchnahme Informelle Planung Ländliche Entwicklung 

Reducing land take between ambition and reality. The role of actors and instruments in village renewal processes

Abstract

Using the example of the Bavarian Village Renewal Programme, the article investigates which steps and instruments of the village renewal process are capable of steering actors towards a reduction of land take. Two case studies featuring different settlement pressures are analysed using methods of qualitative empirical social research. The continuing transformation of open spaces to built-up areas for settlement and transport is one of the core environmental and planning-related challenges of our time. The reduction of land take is a normative as well as a strategic goal. Particularly in rural areas, however, the divide between land take and population development continues to grow. This phenomenon is the result of decision-making processes of local and regional actors, who are actively zoning out new plots at low prices e.g. in order to achieve a competitive advantage in the intermunicipal struggle for residents and enterprises. Village renewal under the framework of the Federal Land Consolidation Act provides a broad range of instruments, including participation of local actors and landowners, expertise and planning concepts as well as funding and implementation of measures, among others through land readjustment. The article illustrates that while village-renewal processes provide various opportunities to reduce land take and to promote inner development, the objective to reduce land take is not incorporated in the instruments or existing instruments are not fully utilised to that end. The contrasting case studies illustrate how demographic, economic and institutional framework conditions are affecting the actors’ scope of action and rational. The aim of reducing land take is an aim that is desirable from a political and societal perspective. Yet when being weighed against other aims these perspectives often succumb to personal or political interests or to perspectives linked to the process of planning. Finally recommendations for the practice of village renewal and an outlook on future needs of research are given.

Keywords

Actor analysis Land use planning Village renewal Land take Informal planning Rural development 

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© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Bereich Zentrale Aufgaben, Sachgebiet G3 Dorferneuerung und Integrierte Ländliche EntwicklungBayerische Verwaltung für Ländliche EntwicklungMünchenDeutschland

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