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Der Freie Zahnarzt

, Volume 63, Issue 4, pp 34–35 | Cite as

Aufklärungspflicht: Alternative zum Implantat

PRAXISMANAGEMENT
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Rechtstipp. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat in einer aktuellen Entscheidung die bisherige Linie zu den Aufklärungspflichten zu Behandlungsalternativen bestätigt (Urt. v. 11.01.2019, Az.: 8 U 8/18).

Der Fall

Die Patientin war bei der beklagten Zahnarztpraxis über mehrere Jahre in zahnärztlicher Behandlung gewesen. Die Erstvorstellung erfolgte im April 2012, dabei wurde der Wurzelrest des unter einer Krone abgefaulten Zahns 14 sowie der von starker Parodontitis gekennzeichnete Zahn 15 extrahiert. Bei der Wiedervorstellung einen Monat später wurden eine Sanierungsbedürftigkeit des gesamten Oberkiefers festgestellt und zunächst eine Parodontitisbehandlung vorgenommen und die Planung und Vorbereitung einer OK-Prothese begonnen. Im November 2012 teilte die Klägerin mit, dass Zahn 13 alio loco entfernt worden war und die Versorgung neu geplant wurde. Darauf wurde im Mai 2013 ein Implantat regio 13 eingesetzt, das neben den Zähnen 21 bis 23 als Pfeiler einer inzwischen...

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