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Der Freie Zahnarzt

, Volume 63, Issue 4, pp 84–87 | Cite as

Knochenersatzmaterialien Entscheidungsfindung im klinischen Alltag

  • Simon BurgEmail author
  • Ralf Smeets
  • Martin Gosau
  • Elika Madani
fortbildung
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Knochenersatzmaterialien (KEM) erfreuen sich in der augmentativen und regenerativen Oralchirurgie gegenüber autogenen Knochentransplantaten zunehmender Beliebtheit. Neben der Vermeidung der teils erheblichen Entnahmemorbidität ist dies auf die Vorhersagbarkeit des Heilungsprozesses zurückzuführen. Darüber hinaus hat die computerassistierte Fertigung individueller Knochenblöcke längst Einzug in den klinischen Alltag gehalten.

Einteilung

Es können drei übergeordnete Gruppen der Knochenersatzmaterialien (KEM) definiert werden: natürliche, synthetische (alloplastische) und Kompositmaterialien. Die KEM unterscheiden sich, bedingt durch Herkunft und Herstellungsprozess, in ihrem Aufbau und ihrer chemischen Zusammensetzung. Daraus leiten sich verschiedene, indikationsbezogene Einsatzgebiete bei der Rekonstruktion von Kieferdefekten ab.

Natürliche Knochenersatzmaterialien

Hierzu zählen autogene (spender- und empfängeridentisch), allogene (menschlicher Spender) und xenogene (tierischer oder...

Supplementary material

12614_2019_7832_MOESM1_ESM.pdf (46 kb)
Literaturverzeichnis zu "Knochenersatzmaterialien" DFZ 4/19 (PDF 46KB)

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Simon Burg
    • 1
    Email author
  • Ralf Smeets
  • Martin Gosau
  • Elika Madani
  1. 1.HamburgGermany

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