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Der Freie Zahnarzt

, Volume 63, Issue 4, pp 43–43 | Cite as

Intraorale Schleimhautplastiken in der Zahnmedizin

PRAXISMANAGEMENT
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Weichteilmanagement. Der intraorale plastische Wundverschluss stellt eine spezielle Form einer Schleimhautplastik dar, nämlich eine Verschlussplastik zur intra- oder postoperativen Deckung einer Wunde (Nr. 3100 GOZ).

Handelt es sich um eine akzidentelle Wunde im Haut- und Schleimhautbereich, kommt dafür zum Beispiel der Gebührenansatz nach Ä2005 in Frage: "Versorgung einer großen Wunde inklusive Umschneidung/Naht". Alle Wundausdehnungen im Kopfbereich werden wegen dieser besonderen Lage gebührentechnisch als groß eingestuft, wenn sie nicht eindeutig klein sind (beispielsweise nur eine Naht, keine zusätzlichen Maßnahmen nötig). Bei der Verschlussplastik einer intraoralen Operationswunde wird mit einem aus der Umgebung eingeschwenkten, durch Periostschlitzung relativ verlängerten und somit spannungsarmen Schleimhautlappen gedeckt und speicheldicht vernäht, gegebenenfalls mit vorheriger Osteoresektion am Alveolarfortsatz, um die nötige Deckungslappenlänge und/oder -breite zu vermindern.

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