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Der Freie Zahnarzt

, Volume 63, Issue 2, pp 35–35 | Cite as

Studien belegen: Mundduschen optimieren das Biofilmmanagement

Fokus auf die Interdentalreinigung
  • Springer Medizin
Praxisdialog
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Die im dentalen Biofilm (Plaque) enthaltenen Mikroorganismen gleichen einem bestens organisierten Ökosystem, das von einer extrazellulären Matrix aus Polysacchariden, Proteinen, Fetten und Nucleinsäuren zusammengehalten wird.[1] Die Plaque wird auf den innen liegenden, sich nicht erneuernden Zahnoberflächen nicht von Natur aus abgetragen, sondern kann sich ungehindert ausbreiten.

» Plaque kann Krankheiten auslösen

Das unkontrollierte Fortschreiten der Plaque-Akkumulation bedroht nicht nur die Mundgesundheit, sondern kann sich auf die Gesundheit insgesamt auswirken. Pathogene Bakterien im Mundraum können durch kleine Wunden in die Blutlaufbahn gelangen und somit Krankheiten in diversen Organen auslösen. So zeigen Studien einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und einem erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko.[2,3] Des Weiteren ist belegt, dass sie zu rheumatoider Arthritis oder gar zu Pankreaskrebs führen können.[4,5,6]

» Stets unter Kontrolle — der Biofilm

Die Biofilmbildung kann und sollte nicht verhindert, muss aber kontrolliert werden. Die wichtigsten Ziele einer erfolgreichen Prophylaxe sind deshalb:
  • die Reduktion pathogener Keime im Mundraum

  • die Herstellung des physiologischen mikrobiellen Gleichgewichts im Mundraum

Die Grundlage eines nachhaltigen Biofilmmanagements besteht in einer effizienten Plaquereduktion.[7,8] Die klinischen Symptome von Karies, Gingivitis, Parodontitis, Periimplantitis oder endodontalen Infektionen mögen unterschiedlich sein — ihre Ursache liegt jedoch meist in den pathogenen Bakterien der dentalen Plaque.[9]

» Ohne Interdentalreinigung geht es nicht

Beim Zähneputzen bleiben die interdentalen und retromolaren Regionen weitgehend unberührt.[10] Doch gerade diese sind verstärkt von Karies sowie gingivalen und parodontalen Entzündungen betroffen: Methoden der Interdentalraumreinigung sollten die tägliche Mundpflege ergänzen.[11]

Einfach in der Handhabung bei der Interdentalreinigung sind Mundduschen. Im Unterschied zur Zahnseide erreicht der Wasserstrahl auch schwierige Stellen, etwa an sehr engen oder sehr weiten Zahnzwischenräumen oder unter Zahnkronen oder Zahnersatz. Regelmäßig ergänzend zum Zähneputzen angewendet, helfen beispielsweise Waterpik®-Mundduschen dabei, oralen und allgemeinen Erkrankungen vorzubeugen.

» Studien belegen Effizienz von Mundduschen bei der Plaque-Reduktion

In wissenschaftliche Studien wurde der Effekt des Wasserstrahls auf plaquebesiedelte Zahnoberflächen rasterelektronenmikroskopisch untersucht: Mit einer Waterpik®-Munddusche war nach drei Sekunden kein gefährlicher Biofilm mehr nachweisbar. Wurden 48 Stunden alte dentale Biofilme fünf Sekunden lang mit der Munddusche behandelt, waren 85% der Plaque entfernt.[12,13] Auch bei Trägern von Zahnspangen ist ihr klarer Vorteil gegenüber Zahnseide wissenschaftlich belegt: Waterpik®-Mundduschen beseitigen Zahnbelag bis zu dreimal effektiver.[14]

Zudem lässt sich mit Waterpik®-Mundduschen in Ergänzung zum Zähneputzen Zahnbelag zu 52% wirkungsvoller entfernen als beim alleinigen Putzen mit einer elektrischen Schallzahnbürste.[15] Mit ihren einzigartigen Kombinationen aus Wasserdruck und Pulsierung brechen die Mundduschen die Plaque auf. Der schädliche Biofilm mit seinen pathogenen Bakterien wird dadurch auch an den versteckten Stellen effektiv entfernt.

Weitere Informationen unter www.waterpik.de

Literatur

  1. Literatur kann beim Verlag angefragt werden (natalie.margraf@springer.com)Google Scholar

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Authors and Affiliations

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