Advertisement

Der Freie Zahnarzt

, Volume 63, Issue 1, pp 7–7 | Cite as

FVDZ FORDERT KORREKTUREN

In Kürze
  • 66 Downloads

TSVG-- Am 13. Dezember 2018 hat die erste Lesung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) im Bundestag stattgefunden. Der FVDZ kritisiert, dass die Bundesregierung weiterhin keinen Änderungsbedarf bei den Regelungen für zahnärztliche MVZ (ZMVZ) und dem damit verbundenen Zustrom von Kapitalinvestoren ins Gesundheitssystem sieht. Damit gibt es keine Entwarnung für Zahnärzte. „Wir werden nicht müde zu betonen, dass ZMVZ keine Verbesserung für die zahnärztliche Versorgung bedeuten. Ganz im Gegenteil: ZMVZ sind eine Bedrohung für die flächendeckende hochqualitative und wohnortnahe Versorgung einer immer älter werdenden Bevölkerung“, erklärte FVDZ-Bundesvorsitzender Harald Schrader. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zeige mit den Regelungen zu ZMVZ, dass er die Berufsvorstellungen der Zahnärzteschaft verkenne. „Wir begrüßen jedoch, dass die Bundesregierung die vom Bundesrat eingebrachten Empfehlungen zu MVZ-Gründungen prüfen will“, sagte Schrader. Richtig ist, dass Zahnärzte ein großes Interesse an neuen Formen der Berufsausübung haben. Der Freie Verband beschäftigt sich deswegen schon lange mit Alternativen zu kapitalgetriebenen ZMVZ, damit ein seit Jahrzehnten gut austariertes zahnärztliches Versorgungssystem weiterhin bestehen kann.

© links unten: IDS Cologne, links oben: Carsten Rehder / dpa, rechts oben: ponsulak / Fotolia, rechts unten: Stockfotos-MG / stock.adobe.com, rechts außen: © Kobes / Fotolia

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • JG
    • 1
  1. 1.

Personalised recommendations