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Der Freie Zahnarzt

, Volume 59, Issue 1, pp 10–10 | Cite as

FVDZ-Presseseminar

Wie sieht die ambulante Versorgung der Zukunft aus?

aktuell

Die Politik fördert zentrale Versorgungsstrukturen: Im Koalitionsvertrag wurde der Ausbau Medizinischer Versorgungszentren angekündigt, im aktuellen Kabinettsentwurf zum GKV-Versorgungsstärkungsgesetz nimmt das Ansinnen konkrete Formen an. Welche Folgen sich daraus für die ambulante Versorgung und für die Zahnarztpraxis ergeben, diskutieren Experten aus Politik und Gesundheitswesen beim FVDZ-Presseseminar am 30. Januar 2015 in Berlin. Gäste sind unter anderem die Bundestagsabgeordnete Karin Maag (CDU), der Leiter des Instituts für Mikrodaten-Analyse (IfMDA), Dr. Thomas Drabinski, und der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bunds, Dr. Dirk Heinrich.

Nach der Podiumsdiskussion stehen zwei Fachvorträge auf der Tagesordnung: Der Direktor der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover, Prof. Dr. Werner Geurtsen, wird über „Biokompatibilität von Werkstoffen in der Zahnheilkunde" sprechen. Von Prof. Dr. Dr. Ralf J. Radlanski, Direktor Orale Struktur- und Entwicklungsbiologie am Charité Campus Benjamin Franklin in Berlin, erfahren die Gäste Neues aus dem Bereich „Kieferorthopädie bei Erwachsenen". Das Presseseminar richtet sich an Journalisten der Fach- und Publikumsmedien. Einen ausführlichen Bericht zur Veranstaltung finden Sie in der März-Ausgabe des DFZ.

Im Dezember kam die CDU zum Parteitag in Köln zusammen. Die mit Spannung erwartete Wahl zum CDU-Präsidium, dem höchsten Führungsgremium der Partei, hatte einen Verlierer — Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Freuen durfte sich dagegen der Gesundheitsexperte der Unionsfraktion Jens Spahn, der gegen die Empfehlung der Parteispitze zur Wahl angetreten ist. Im ersten Wahlgang traten acht Bewerber für sieben Plätze an. Nachdem Berlins Gesundheits-Staatssekretärin Emine Demirbüken-Wegner die wenigsten Stimmen auf sich vereinen konnte, wurde der erste Wahlgang ungültig erklärt. Der Grund: Die CDU-Satzung schreibt vor, dass bei einer Wahl noch einmal gewählt werden muss, wenn im ersten Wahlgang nicht ein Drittel der zu vergebenden Ämter an Frauen geht. Hermann Gröhe verzichtete zu Gunsten des Frauenquorums auf den zweiten Wahlgang. Damit war der Weg frei für Jens Spahn, der wie Gröhe aus dem CDU-Landesverband Nordrhein-Westfalen kommt. Der CDU-Gesundheitsexperte erhielt bereits im ersten Wahlgang mehr stimmen als Bundesgesundheitsminister Gröhe (605:575).

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© Springer-Verlag 2015

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