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Der Freie Zahnarzt

, Volume 59, Issue 1, pp 9–9 | Cite as

Wahl zum CDU-Präsidium

Gröhe verzichtet, Spahn zieht ein

aktuell
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Im Dezember kam die CDU zum Parteitag in Köln zusammen. Die mit Spannung erwartete Wahl zum CDU-Präsidium, dem höchsten Führungsgremium der Partei, hatte einen Verlierer — Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Freuen durfte sich dagegen der Gesundheitsexperte der Unionsfraktion Jens Spahn, der gegen die Empfehlung der Parteispitze zur Wahl angetreten ist. Im ersten Wahlgang traten acht Bewerber für sieben Plätze an. Nachdem Berlins Gesundheits-Staatssekretärin Emine Demirbüken-Wegner die wenigsten Stimmen auf sich vereinen konnte, wurde der erste Wahlgang ungültig erklärt. Der Grund: Die CDU-Satzung schreibt vor, dass bei einer Wahl noch einmal gewählt werden muss, wenn im ersten Wahlgang nicht ein Drittel der zu vergebenden Ämter an Frauen geht. Hermann Gröhe verzichtete zu Gunsten des Frauenquorums auf den zweiten Wahlgang. Damit war der Weg frei für Jens Spahn, der wie Gröhe aus dem CDU-Landesverband Nordrhein-Westfalen kommt. Der CDU-Gesundheitsexperte erhielt bereits im ersten Wahlgang mehr stimmen als Bundesgesundheitsminister Gröhe (605:575).

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© Springer-Verlag 2015

Authors and Affiliations

  • cas
    • 1
  1. 1.

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