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Mearsheimer, J. J. (2018). The Great Delusion: Liberal Dreams and International Realities. New Haven: Yale University Press. 313 S., ISBN: 978-0-300-23419‑0, € 20,99. Walt, S. M. (2018). The Hell of Good Intentions. America’s Foreign Policy Elite and the Decline of U.S. Primacy. New York: Farrar, Straus, & Giroux. 400 S., ISBN: 978-0-374-28003‑1, € 23,99.

  • Christoph RohdeEmail author
Rezension
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John J. Mearsheimer (The University of Chicago) und Stephen M. Walt (Harvard University) zählen zu den prominentesten Vertretern des Strukturellen Realismus (SR). Diese Denkschule der Internationalen Beziehungen geht davon aus, dass die Struktur des internationalen Systems (IS) kausale Effekte auf das Verhalten staatlicher Akteure hat. Obwohl beide Autoren unterschiedliche Standpunkte zum Grad der Konfliktualität innerhalb des IS vertreten, so teilen sie in ihren jüngsten Werken die Kritik an der ihrer Meinung nach liberal-interventionistischen Außenpolitik der USA. Diese habe die Machtposition der USA nicht, wie beabsichtigt, verbessert, sondern sogar verschlechtert. Während Mearsheimer die Grenzen des Außenpolitischen Liberalismus in Theorie und Empirie darstellt, fokussiert Walt die institutionellen Faktoren, die die Hegemonie des liberalen Internationalismus in der US-amerikanischen Sicherheitsgemeinschaft erklären sollen. Beide beenden ihre Abhandlungen mit Empfehlungen für eine...

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.MünchenDeutschland

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