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, Volume 34, Issue 1, pp 77–79 | Cite as

TRITON 2: Drittlinientherapie beim metastasierten kastrationsrefraktären Prostatakarzinom (mCRPC)

Eine internationale, multizentrische, offene Phase-2-Studie des PARP-Inhibitors Rucaparib an Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) in Verbindung mit einer Störung der homologen Rekombination (TRITON2) – AP 99/18 der AUO
  • H. RexerEmail author
  • P. Hammerer
  • A. Merseburger
Sektion B - Klinische Studien
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Für Patienten mit einem metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) stehen nach Versagen einer AR-gerichteten Therapie (Abirateron oder Enzalutamid) und Chemotherapie (Taxane) derzeit keine leitlinienkonforme Optionen für eine Drittlinientherapie zur Verfügung.

Etwa 25 % der Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom (inkl. mCRPC), weisen eine Störung der homologen Rekombination auf, z. B. Keimbahn-Gen- und/oder somatische Mutation von BRCA1, BRCA2, ATM oder anderen Genen, die in die Steuerung der DNA-Reparatur durch homologe Rekombination involviert sind. Sogenannte Poly(ADP-Ribose)-Polymerase (PARP)-Inhibitoren führen zu Bruchstellen in DNA-Doppelsträngen, die bei Zellen mit Defekten in der homologen Rekombination die Reparatur der DNA verhindern und so zum Zelltod durch synthetische Letalität führen. Rucaparib ist ein solcher PARP-Inhibitor, dessen Wirksamkeit in der vorliegenden Studie als Drittlinientherapie geprüft werden soll.

TRITON2 ist eine...

TRITON 2: Third line therapy in patients with metastatic castration-resistant prostate cancer (mCRPC)

An international, multicenter, open-label Phase 2 study of the PARP inhibitor rucaparib in patients with metastatic castration-resistant prostate cancer (mCRPC) associated with a homologous recombination deficiency (TRITON2) – AP 99/18 in AUO

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

H. Rexer, P. Hammerer und A. Merseburger geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Alle beschriebenen Untersuchungen am Menschen wurden mit Zustimmung der zuständigen Ethik-Kommission, im Einklang mit nationalem Recht sowie gemäß der Deklaration von Helsinki von 1975 (in der aktuellen, überarbeiteten Fassung) durchgeführt. Von allen beteiligten Patienten liegt eine Einverständniserklärung vor.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.AUO GeschäftsstelleSchwarzDeutschland
  2. 2.Arbeitsgemeinschaft Urologische OnkologieDeutsche Krebsgesellschaft e. V.BerlinDeutschland
  3. 3.Klinik für UrologieUniversitätsklinikum LübeckLübeckDeutschland

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