Advertisement

Controlling & Management Review

, Volume 62, Issue 1, pp 34–40 | Cite as

Vom Risk Management zur Risk Governance

  • Christine Weigel
  • Martin R. W. Hiebl
  • Arnd Wiedemann
Schwerpunkt Unternehmensfunktionen
  • 600 Downloads

Bisher wurden Unternehmensrisiken primär durch das Risiko-Management und die Corporate Governance erfasst. In Zeiten immer schwieriger prognostizierbarer Umweltentwicklungen sind diese Funktionen allein jedoch nicht mehr ausreichend. Risk Governance stellt einen neuen Ansatz dar, der für Controller spannende Chancen bietet.

Die letzten Jahre waren wahrlich keine guten für Prognoseinstitutionen. So wurde dem EU-freundlichen Lager beim EU-Mitgliedschaftsreferendum im Vereinigten Königreich kurz vor Referendumsbeginn noch eine Erfolgsaussicht von bis zu 90 Prozent prognostiziert (vergleiche Bloomberg 2016). Doch die Mehrheit der Wahlteilnehmer stimmte am 23. Juni 2016 gegen einen Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäische Union — mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen. Unternehmen werden aber nicht nur von unerwarteten Ereignissen von außen bedroht, auch von innen heraus können schwere Krisen entstehen, bei denen häufig menschliches Fehlverhalten eine...

Literatur

  1. Bloomberg (2016): Bookies Place About 90% Chance on Brexit Rejection, Odds Show, https://tinyurl.com/chance-on-brexit-rejection (letzter Abruf: 26.12.2016).Google Scholar
  2. Brauweiler, H.-C. (2015): Risikomanagement in Unternehmen: Ein grundlegender Überblick für die Management-Praxis, Wiesbaden. www.springerprofessional.de/link/4327258CrossRefGoogle Scholar
  3. Gräf, J./ Höhner, M.-A. (2004): Integration von Risikomanagement in die Unternehmensplanung und in die Budgetierung, in: Horváth & Partners (Hrsg.): Beyond Budgeting umsetzen — Erfolgreich planen mit Advanced Budgeting, Stuttgart, S. 195–205.Google Scholar
  4. Hager, P. (2004): Corporate Risk Management — Cash Flow at Risk und Value at Risk, Frankfurt am Main.Google Scholar
  5. Meier, S. (2016): „CFOs müssen eine flexiblere Unternehmensplanung bereitstellen“, Interview mit Oliver Schlemper, 29.11.2016 (letzter Abruf: 26.12.2016). www.springerprofessional.de/link/11095802Google Scholar
  6. Pearson, N. D. (2002): Risk budgeting — Portfolio Problem Solving with Value-at-Risk, New York et al.Google Scholar
  7. Quinn, M. (2014): The Elusive Business Partner Controller, in: Controlling & Management Review, 58 (2), S. 22–27. www.springerprofessional.de/link/6404844CrossRefGoogle Scholar
  8. Stein, V./ Wiedemann, A. (2016a): Das Risiko liegt im Risikomanagement, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.07.2016, S. 18.Google Scholar
  9. Stein, V./ Wiedemann, A. (2016b): Risk Governance: Conceptualization, Tasks, and Research Agenda, in: Journal of Business Economics, 86 (8), S. 813–836. www.springerprofessional.de/link/10099444CrossRefGoogle Scholar
  10. Weber, J./ Schäffer, U. (2016): Einführung in das Controlling, 15. Auflage, Stuttgart.Google Scholar
  11. Welge, M. K./ Eulerich, M. (2014): Corporate-Governance-Management: Theorie und Praxis der guten Unternehmensführung, 2. Auflage, Wiesbaden. www.springerprofessional.de/link/4511740CrossRefGoogle Scholar
  12. Westhausen, H.-U. (2016): Interne Revision in Verbundgruppen und Franchise-Systemen — Verbreitung und Qualität der Internen Revision in Unternehmensnetzwerken, Wiesbaden. www.springerprofessional.de/link/7458950CrossRefGoogle Scholar
  13. Wiedemann, A./ Stein, V./ Quast, J. (2016): Risk Governance leistet positiven Wertbeitrag, in: Die Bank, 9, S. 38–42.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • Christine Weigel
    • 1
  • Martin R. W. Hiebl
    • 1
  • Arnd Wiedemann
    • 1
  1. 1.Universität SiegenSiegenDeutschland

Personalised recommendations